Montag, 11. Juli 2011

Stylish. Hipp. Einzigartig: Die Sommer-Ausgabe der 'EOS'


So. Jetzt ist sie da.
Die Sommerausgabe unseres saarländischen LifeStyle-Magazins EOS.
Unser Layout-Team und unsere Fotografen haben wieder ganze Arbeit geleistet.
Sie haben unseren Texten und Artikeln das passende Outfit verpasst.

Was dabei herausgekommen ist?
Steht doch schon in der Überschrift dieses Blogposts:
EOS7 ist stylish.
Sie ist absolut hipp.
Und sie ist in dieser Form einzigartig im schönsten Bundesland der Welt.


Schaut, dass Ihr schnell ein Exemplar abkriegt, denn EOS ist dünn gesät. 
Nur 10.000 Stück sind unterwegs, gelesen zu werden.

Was steht denn so drin?

Topstar unserer aktuellen Ausgabe ist Jessica Lange - die KI.KA-Moderatorin aus dem Saarland, die unter den Kids (wie z.B. meiner Tochter) bereits Kultstatus genießt. 

Mein Artikel "Das Ende einer Ära" widmet sich ganz unserem scheidenden Ministerpräsidenten Peter Müller - mit zahlreichen bisher unveröffentlichten und außergewöhnlichen Fotos .

Der Landkreis St.Wendel wird unter die Lupe genommen, es gibt eine coole Reportage über das Halberg-Open-Air und ein Porträt über den "Aktueller Bericht" - Anchorman Joachim Weyand
Bücherrenzensionen, ein Blick auf die aktuellen Sommerfrisuren, ein Rezept-Tipp von Big-FM-Chef Knut Meierfels (Big Dorade á la Knut), Porträts und Interviews aus der Landespolitik, Musik, Horoskope, unser Comic-Held LUPO und natürlich unsere Rubrik "Saarländisch in den Mund gelegt" des saarländischen Schriftstellers Arno Meiser sorgen für eine bunte Themenmischung in unserer aktuellen EOS-Ausgabe.

Ganz stolz bin ich auch auf ein Feature über den Illinger Bürgermeister Armin König, der voll im Web-2.0-Zeitalter angekommen ist - und das aus meiner Feder stammt. 

Doch erst, wenn Ihr sie live und in Farbe in selbst Händen haltet, spürt ihr, warum unser junges Magazin gedruckt einfach etwas Besonderes ist.

Freitag, 8. Juli 2011

Monat mit Stern... ein etwas anderes Projekt


Kein Kaffee, kein Cappuccino, keine Cola, kein Bier, kein Wein.
Und auch keine Energy-Drinks. Oder ähnliches.
Den ganzen Monat Juni lang.
Stattdessen: 
Mit dem Gerolsteiner Stern.
54 Liter Sprudel von Gerolsteiner.
Und sogar noch etwas mehr.


Das Projekt von Gerolsteiner und trnd.com war eigentlich keine wirklich große Herausforderung.
Sprudel trinke ich sowieso ganz gerne.
Aber ich glaube, der November wäre als Monat noch etwas einfacher gewesen.
Die Gelegenheiten, bei denen man ein Bier dankend ablehnen muss, sind dann weniger zahlreich ;-)
Doch es ging auch so.
Ich habe bewusster getrunken. Und vor allem auch mehr als üblich.
Wie es sich eigentlich gehört.

Bei meinem ganz persönlichen Monat mit Stern fand ich mich in bester Gesellschaft wieder.
Rund 6.000 Leute nahmen an dem Marketingprojekt teil. 
Darunter unter anderem auch Regina Halmich.
Und Sternekoch Tim Raue.
Ein Projekt das Spaß gemacht hat - und das dazu für mich noch einen Mehrfach-Nutzen mitgebracht hat:

Abgesehen davon, dass ich 54 Liter Gratis-Sprudel von Gerolsteiner zugeschickt bekam, fühle ich mich auch körperlich besser. 
Nicht dass ich mich vorher schlecht gefühlt hätte - 
aber es gab vor allem einen Indikator im Monat Juni, der mich wirklich positiv überraschte:
Seit Jahren nehme ich am Dillinger Firmenlauf teil. 
In aller Regel, ohne vorher zu trainieren ( Ja ich weiß: Sollte man besser!)
Aber in diesem Jahr kam ich deutlich besser durch, nicht das kleinste Zipperlein im Oberschenkel oder in den Waden machte sich bemerkbar. Kein Muskel übersäuerte - und sogar der traditionelle leichte Muskelkater blieb aus.
Dass ich - abgesehen vom Monat mit Stern - gegenüber dem Vorjahr nicht einen einzigen Parameter verändert hatte, bleibt nur eine Schlussfolgerung: Gerolsteiner macht fit.
Möglicherweise spielt dabei auch der überdurchschnittlich hohe Gehalt an Hydrogencarbonat eine Rolle, der Gerolsteiner so sehr von den meisten anderen Mineralwassern unterscheidet.
Und ganz nebenbei: 
Jetzt wo der Monat mit Stern vorbei ist, sagt auch meine Waage "Gut so!"
Vier Kilo weniger.
Ein Anfang?

Vielen Dank an Gerolsteiner und an trnd.com: 
Es war ein tolles, interessantes und gesundheitsförderndes Projekt!


Mittwoch, 6. Juli 2011

Frisch gelesen: "Milchgeld" von Volker Klüpfel und Michael Kobr


Klufti.... wenn Spannung Spaß macht!

Ich mag es, wenn Bücher spannend und gleichzeitig auch so richtig amüsant sind.
Fast schon schade ist es deshalb, dass ich die Kluftinger-Reihe erst jetzt für mich entdeckt hab.
Der kauzige Kommissar aus dem Allgäu macht Laune.
Von den ohnehin bereits durchweg hochklassigen und bunt gemischten Regional-Krimis (wie z.B. den Saarland-Krimis von Elke Schwab, über die ich bereits hier und da berichtet hab oder den legendären Eifel-Krimis von Jaques Berndorf) heben sich die Bücher des Autoren-Duos Volker Klüpfel / Michael Kobr durch ihren manchmal hintersinnigen, manchmal deftigen Humor noch einmal positiv ab.


"Milchgeld" ist Kluftingers erster Fall.
Der Klappentext verrät kurz und knapp, worum es geht:

"Ein Mord in Kommissar Kluftingers beschaulichem Allgäuer Heimatort Altusried – jäh verdirbt diese Nachricht das gemütliche Kässpatzen-Essen des Kommissars. Ein Lebensmittel- Chemiker des örtlichen Milchwerks ist stranguliert worden. Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle – und entdeckt einen scheinbar vergessenen Verrat, dunkle Machenschaften und einen handfesten Skandal."

Es macht richtig Spaß, den Kommissar bei seinen Ermittlungen (und darüberhinaus) zu begleiten. 
Zielsicher steuert er alle bereitgestellten Fettnäpfchen an. 
Kluftinger hat's nicht so mit dem Fingerspitzengefühl - und besticht doch durch sein scharfsinniges Gespür und seine Beobachtungsgabe. 
Klufti ist, wie ich finde, ein allgäuischer Inspektor Columbo.
Einer von der Sorte, die man leicht unterschätzt.
Das merken auch seine Verdächtigen. 
Allerdings, wie eben auch in "Milchgeld" meist zu spät...

Was auffällt: 
Das Allgäu und seine Menschen werden liebevoll und nuanciert beschrieben.
So sorgt dass das Autoren-Duo ganz nebenbei auch noch dafür, dass man als Auswärtiger Lust auf's Allgäu bekommt.
Eine Formel, die offenbar aufgeht: 

Spannung + Humor + Lokalkolorit = Regio-Marketing

Fazit: Sehr lesenswert!


Dienstag, 5. Juli 2011

Steuersenkungen? Da gibt's besseres....


Eines vorweg: 
Wenn ich jemandem weniger Geld aus der Tasche ziehe, 
ist das definitiv noch lange kein Geschenk.
Ich nehme ihm nur weniger ab.
Wie soll man den Bürgerinnen und Bürgern etwas schenken,
das ihnen eigentlich schon gehört?
Etwas, das sie sich (zum Teil sehr hart) erarbeitet haben?
Also ist das Wort von den "Steuergeschenken" schlichtweg Unsinn.
Wer Steuersenkungen derart schmäht, verdreht die Tatsachen.

Trotzdem bin ich nicht für Steuersenkungen.
Nicht zum jetzigen Zeitpunkt.
Mit einer Ausnahme. 

Wenn nun glücklicherweise in Deutschland die Konjunktur früher und vor allem stärker angesprungen ist als in anderen Ländern Europas und der Welt, so sollte dies zunächst kein Anlass sein, das wichtigste Ziel aus den Augen zu verlieren: den Abbau der gigantischen Staatsverschuldung.
Jeder Euro der getilgt wird, kostet weniger Zinsen.
Und das spart erneut.
Besonders dreist wäre es vor diesem Hintergrund, 
wenn gar vom Bund Steuern gesenkt würden, 
die zu einem nicht geringen Teil 
den Ländern und indirekt den Kommunen zugute kommen sollten.
Auf Kosten anderer zu sparen, ist - mit Verlaub - unverschämt.

Rainer Sturm  / pixelio.de

Sollte tatsächlich ein kleiner Teil der sprudelnden Einnahmen dazu verwendet werden, um die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger etwas zu mindern, so darf es nur eine Lösung geben: Die Abschaffung des sogenannten Solidaritätszuschlages!
Der Soli ist eine reine Bundessteuer.
Und ein Anachronismus.
Ein Relikt der Vergangenheit.
Denn im Jahre 20 nach der Wiedervereinigung stehen viele Landschaften im Osten weitaus blühender da, als so manches Land im Westen.

So richtig es bereits 1993 und 1994 unter Helmut Kohl war, den Soli auszusetzen, so richtig wäre es deshalb im Zweifel auch jetzt.
Also Freunde in Berlin: Tut was!

Montag, 4. Juli 2011

"Masterplan" von Joseph Finder


"Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los", zeterte der Zauberlehrling voller Verzweiflung, als die Not, in die er sich selbst hineinmanövrierte, offenbar wurde.
Kaum anders mag sich sich wohl Jason Steadman, der Protagonist in Joseph Finders Thriller "Masterplan", gefühlt haben.

Der Klappentext verrät, worum es geht:
"Jason Steadman ist der Inbegriff des lieben Kollegen. Alle mögen den intelligenten, gut aussehenden Mitarbeiter, der beste Voraussetzungen hat, Karriere in der Firma zu machen.
Doch etwas fehlt ihm zum ganz großen Sprung nach oben: Der Killerinstinkt.
Da kommt der im Irakkrieg erprobte Ex-Marine Kurt Semko gerade richtig. Er bietet ihm einen Job im Sicherheitsdienst an. Plötzlich sind alle Hindernisse aus dem Weg geräumt, und alle Rivalen bleiben auf der Strecke.
Ein Teufelskreis schließt sich, aus dem Jason nicht mehr heraus kann."


Es beginnt harmlos. Semko hilft Jason Steadman bei einer Autopanne, Steadman will sich erkenntlich zeigen und verschafft dem Ex-Marine einen Job.
Im Gegenzug betätigt sich Kurt Semko ein wenig als Personal Trainer, er coacht seinen neuen Freund, trimmt ihn auf einen etwas härteren, ich-orientierten Kurs.
Soweit so gut. Wenn das nur alles wäre....
Als Steadmans Instinkte endlich Alarm schlagen und er zu spüren beginnt, dass er plötzlich mitten in ein Spiel geraten ist, dass alles andere als koscher ist, scheint es bereits zu spät: Es gibt erste "Verluste"...

Nach "Jobkiller" ist "Masterplan nun bereits der zweite Thriller von Joseph Finder, den ich gelesen habe. Erneut wählte Finder als Schauplatz seiner Handlung die Managementebene eines multinationalen Konzerns. 
Der Autor schafft es in diesem Buch, einen perfekten Spannungsbogen aufzubauen. 
Von der ersten Zeile an hat dieses Buch mich in einen Bann gezogen, der mich fortan nicht mehr losließ - "Masterplan" hat alles, was einen spannenden Thriller ausmacht.
Ein Buch, das man kaum noch aus der Hand legen mag.

Fazit: 
Absolut lesenswert.

Masterplan
von Joseph Finder
erschienen im Heyne Verlag
als Paperback
mit 477 Seiten
für 12 €




Dienstag, 28. Juni 2011

Stärkung zur Jahresmitte: CDU-Gemeinderatsfraktion schwenkte in Habach


Die erste Jahreshälfte neigt sich dem Ende,
die Ferienzeit hat begonnen.
Abseits der Kommunalpolitik nutzten wir Christdemokraten
die Gelegenheit und machten das Beste, 
was man an einem herrlich warmen Sommerabend
im Saarland so macht:
Bei Schwenker und Bier zusammensitzen und feiern.


Die Mitglieder der CDU-Gemeinderatsfraktion trafen sich deshalb gestern abend 
auf dem Festplatz am Habacher Waldpark-Stadion 
und ließen die leckeren Schwenker
über dem Grillfeuer brutzeln.


Ein schöner gemütlicher Abend. 
Gemeinsames Schwenken macht noch mehr Spaß 
als unsere regulären Fraktionssitzungen.
Sollten wir öfter machen ;-) 

Vielen Dank an Michael Hoffmann und Peter Dörr für ihr Engagement 
bei der Organisation unseres kleinen Grillfestes.
Und natürlich: 
Danke auch an Margit Drescher, Margit Thummen und Franca Santalucia 
für die leckeren Salate!!!!



Samstag, 25. Juni 2011

An diesem Wochenende: Kulturtage in Wiesbach


Die Kulturtage in Wiesbach sind noch immer eines der schönsten und buntesten Volksfeste im Illtal. 
Neben der kulinarischen Vielfalt überzeugen die Kulturtage Jahr für Jahr durch ihr buntes Angebot an kulturellen und traditionellen Beiträgen.



Mehr zu den Wiesbacher Kulturtagen lesen Sie übrigens hier  und wenn Ihnen das nicht reicht auch noch hier.
Die beiden Blogposts vom letzten Jahr ist auch itzo noch topaktuell.

Auch in diesem Jahr ist das Fest rund um den Outreau-Platz wieder einen Besuch wert.
Heute, am Samstagabend ist um halb sieben die Eröffnung mit Fassanstich, gefeiert wird dann bis in den späten Sonntagabend.
Wir sehen uns - spätestens morgen mittag, wenn ich fleißig den Bier-Zapfhahn auf der Aktionsfläche der Wiesbacher CDU rotieren lasse.


Viel Spaß bei den Wiesbacher Kulturtagen 2011!


Freitag, 24. Juni 2011

Nachlese: Kunst zum Vatertag


Kunstwerke sollten der Welt nicht vorenthalten bleiben.
Eine sehr zum Anlass passende zeitgenössische Collage bekam ich zum "Vatertag" von meinen drei bezaubernden Töchtern geschenkt.
Die Erstgeborene hat sich mächtig ins Zeug gelegt
und ihre künstlerische Ader unter Beweis gestellt.

Dienstag, 21. Juni 2011

Unterwegs: Bürgermeister-Kandidatin Gaby Schäfer besucht alle Haushalte unserer Gemeinde


Gestern war ich mit dem Team meines CDU-Ortsverbandes und mit Gaby Schäfer erneut in den Straßen von Habach unterwegs. 

Es ist eine ambitionierte Aufgabe, die sich unsere Kandidatin für das Amt des Bürgermeisters stellt: 
Sie will alle 7.500 Haushalte unserer Gemeinde besuchen.
Und das alles neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport.
Gezielt nutzt Gaby Schäfer die wenigen Tage, an denen sie keine sonstigen Abendtermine wahrnehmen muss, an denen sie weder Ministerpräsident Peter Müller noch Sozialministerin Annegret Kramp-Karrenbauer vertreten muss und in denen keine Konferenzen zu wichtigen politischen Fragen auf Bundesebene anstehen.
Konsequent versucht sie, an diesen Tagen stets eine bestimmte Zahl an Haushalten zu besuchen - völlig unabhängig vom Wetter.
 Auch bei Wind und Regen ist Gaby Schäfer (hier im Bild 2. von links mit Ortsrätin Ursula Klos, Ortsvorsteher Peter Dörr sowie unserer Fraktionsvorsitzenden im Ortsrat Marliese Weber)  unterwegs, denn sie will allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde die Möglichkeit bieten, sie persönlich kennenzulernen.

Warum sie das macht?
Sie will herausfinden, was die Menschen in den Dörfern unserer Gemeinde bewegt.
Sie will wissen, was sie als Bürgermeisterin besser machen kann. 
Sie will wissen, wo es hakt, wo Bürokratie abgebaut werden muss. 
Und sie will vor allem im persönlichen Dialog erfahren, welche Wünsche und Vorstellungen jeder Einzelne für eine Gemeinde mit Zukunft hat.

Eines wird auf jeden Fall deutlich: 
Gaby Schäfer macht die Tour zu allen Haustüren unserer Gemeinde gerne und vor allem aus Überzeugung.
Sie nimmt ihre Kandidatur ernst.
Und sie weiß, dass sie die Menschen in unserer Gemeinde mitnehmen muss: 
"Nur gemeinsam sind wir wirklich stark", sagte sie bei ihrer Auftaktveranstaltung im Big Eppel. "Nur gemeinsam schaffen wir es, dass unsere Gemeinde auch weiterhin zukunftsfähig bleibt."
Recht hat sie.

Hausbesuch bei Familie Maas in der Mittelstraße: 
v.l.: Ortsvorsteher Peter Dörr, Simone Maas mit ihren Zwillingen,
Gaby Schäfer sowie unsere stellv. CDU-Vorsitzende Marliese Weber

Montag, 20. Juni 2011

100 Jahre Koßmannschule. Lange Schultradition. Und ein Glücksfall.


In den Räumen des altehrwürdigen Schulhauses in der Koßmannstraße habe auch ich drei meiner Grundschuljahre verbracht. 
1911 wurde das Gebäude eingeweiht, in diesem Jahr feierte es seinen 100. Geburtstag.
(Um Mißverständnissen vorzubeugen: Meine Schulzeit ist allerdings noch keine hundert Jahre her!!!)


Schulunterricht wird bereits seit einigen Jahren nicht mehr an dieser Stelle erteilt. 
Schade.
Der demografische Wandel hat den Schulstandort Koßmannschule überflüssig gemacht - ein Schicksal, dass er mit vielen anderen Schulgebäuden unterschiedlichster Bauart teilt.
Mit einem Unterschied: Es finden sich nicht viele alte Schulhäuser, die in derart exponierter Lage einen so repräsentativen, architektonisch gelungenen Baustil aufzuweisen haben.
Dieser feine Unterschied hat vermutlich mit dazu geführt, dass für das - nur relativ kurz leerstehende - Schulhaus schnell ein neuer Eigentümer gefunden werden konnte.

Dass dieser neue Eigentümer - Michael Krämer, Chef des IT-Dienstleisters Krämer IT Solutions - auch noch ein Herz für die Architektur und die Tradition des Gebäudes hatte, ist ein absoluter Glücksfall.
Das alte Schulhaus erstrahlt durch sein Engagement in seinem alten Glanz - und wurde trotzdem von Grund auf erneuert und saniert. Eine perfekte Symbiose zwischen moderner Technik und dem traditionellen Erscheinungsbild.
Alte Bausubstanz ist ein Stück Geschichte.
Und sie ist ein wichtiger Teil dessen, was eine Gemeinde ausmacht.
Für den gelungen Umgang mit dem altehrwürdigen Gebäude sage ich als Bürger und als Gemeinderatsmitglied:
DANKE!

Seit Freitag bis heute abend wurde übrigens gefeiert.
"Rektor" Michael Krämer feierte mit seinem Unternehmen und mit dem Instrumentalverein Eppelborn die 100 Jahre Koßmannschule und stellte eine tolle historische Ausstellung zur Geschichte der Schule auf die Beine.

Fazit: Trotz des miesen Wetters ein tolles Fest für unsere alte Schule.

Mehr über die Koßmannschule erfahren Sie hier

Mohn-Marzipan-Kuchen. Kinderleicht. Mit Juchem.


Auf die Schnelle einen leckeren Kuchen zaubern?
Geht kinderleicht.
Man braucht garnicht mal viel dazu:

Eier, Margarine (oder Butter) und ein paar Esslöffel Milch.
Und ein Päckchen von meinem Lieblingsdealer für Backmischungen.
Achso ja, bevor ich's vergess: 
Ein Paar fleißiger Kinderhände hilft mit, dass Backen noch mehr Spaß macht.

Und so einfach gehts:
Die Zutaten in eine Rührschüssel....


... und anschließend fleißig rühren. 
Wenn alles schön durcheinandergewirbelt wurde
und der Teig schön zart aussieht:
ab in den Backofen.

Hinterher wird der leckere Kuchen 
noch liebevoll von Tochter Nummer 1 mit der dazugehörigen 
Schokoglasur verschönert -
und schnell ein letztes Foto gemacht, bevor nur noch Krümel übrig sind:


Fazit:
Die Juchem-Backmischung für Mohn-Marzipan-Kuchen kann ich uneingeschränkt empfehlen.
Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht, 
das Ergebnis ausgesprochen leckeres.
Wie das schon während des Backens geduftet hat.... mmmmmh....

Und ganz nebenbei ist es auch noch ein regionales Produkt.
Direkt im Fabrikverkauf erhältlich. Und auch online.




Samstag, 18. Juni 2011

Höhenretter der Feuerwehr üben am neuen Juchem-Turm


Leben retten will gelernt sein. 
Vor allem, wenn die Rettung im unwegsamen Gelände, in großer Höhe oder tiefen Schluchten und Schächten erfolgen muss.
Damit dies gelingt, verfügt unter anderem die Feuerwehr im im Landkreis Merzig-Wadern über eine gut augebildete Spezialeinheit für diese schwierigen Einsätze: Die Einheit "Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen" (SRHT).

Die Spezialeinheit nutzte heute den (im Bau befindlichen) neuen Sprüh-Turm der Juchem-Gruppe in Eppelborn für die Ausbildung ihrer freiwilligen Helfer. Mit einer Höhe von 37 Metern ist er ein ideales Übungsobjekt für die Spezialeinheit der Feuerwehr.


Trainiert wurde bei dieser Übung die Rettung verletzter Personen mit Hilfe einer sogenannten Schleifkorbtrage aus einem Bereich, in dem konventionelle Rettungsmethoden wie der Einsatz einer Drehleiter an ihre Grenzen stoßen.

Die Diashow zur Übung:


Unter Juchem.de erfährt man Näheres zu dieser wichtigen Spezialeinheit der Feuerwehr:

"Im Saarland gibt es zwei dieser speziellen Rettungseinheiten, deren Einsatzgebiet das gesamte Bundesland abdecken: 
Für das nördliche Saarland ist die SRHT (spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen)-Einheit Merzig-Wadern zuständig, das südliche Saarland wird von der Berufsfeuerwehr Saarbrücken abgedeckt, wobei sich die Grenzen überschneiden.
Gegründet wurde die schnelle Eingreiftruppe der Feuerwehren im Landkreis Merzig-Wadern "Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT)" bereits 2004. Derzeit verfügt sie über 18 ausgebildete Spezialisten, drei Ausbilder und zwei Fachleute zur Überprüfung der Gerätschaften. 

Neben einer fundierten Ausbildung ist vor allem regelmäßiges Training wichtig. Die Höhenretter der Feuerwehr sind deshalb immer auf der Suche nach Übungsobjekten bei Firmen und Kommunen. "

Freitag, 17. Juni 2011

Dillinger Firmenlauf 2011



Es ist geschafft: Mein erster Lauf für dieses Jahr ist absolviert.
Ein überraschend erfolgreicher Fitness-Test
zur Halbzeit in meinem Monat mit Stern.
5 Kilometer.
Ohne Blessuren.
Und mit persönlicher Jahresbestzeit ;-)

 Unser Team 2011
vom Ministerium für
Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport.
Alle(s) gut gelaufen ;-)

(Foto: Wochenspiegel)

 Ein sportliches Trio - auch 2011 dabei
Wenn auch dieses Foto aus dem vergangenen Jahr ist.


P.S.: 
Monat mit Stern - ihr wisst nicht, was das heißen soll?
Keine Sorge. 
Der dazugehörige BlogPost folgt demnächst.

Mittwoch, 15. Juni 2011

"Großeinsatz" in Saarbrücken


Es ist ein Verwirrspiel, das Elke Schwab in ihrem Saarland-Krimi "Großeinsatz" inszeniert. 
"Großeinsatz" ist ein Kriminalroman, der es in sich hat, der zum Nachdenken und zum Mitdenken anregt und den Leser / die Leserin regelrecht in die Handlung hineinzieht.
Ist man so richtig in der Story drin, hat sich ein erstes Bild von den Charakteren gemacht und denkt sich: "Aha - so läuft der Hase also" - wird man blitzschnell eines Besseren belehrt. 
Denn alles ist eigentlich doch ganz anders.
Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Selbst die Kurzbeschreibung des Buches, der Klappentext, führt den Leser bereits in die Irre: 
"Kaum hat Hauptkommissar Dieter Forseti die Nachfolge von Norbert Kullmann im Landeskriminalamt Saarbrücken angetreten, muss er einen rätselhaften Fall bearbeiten. Am Stadtrand von Saarbrücken wird eine verkohlte Frauenleiche in einem ausgebrannten Autowrack gefunden. Forseti geht von einem Unfall mit Fahrerflucht aus. Nur Anke Deister, früher engste Mitarbeiterin von Kullmann, glaubt nicht an diese einfache Lösung des Falls – zu viele Anzeichen sprechen dagegen. So beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln und stößt dabei auf immer neue Ungereimtheiten. Und ohne es zu ahnen bringt sich die Polizistin selbst in tödliche Gefahr …"

Mag man Hauptkommissar Forseti anfangs noch für einen wichtigen Hauptdarsteller halten, so wird zunehmend deutlich, dass er kaum mehr als ein Statist ist - Statist in der Ermittlungsgruppe, die er eigentlich leiten sollten.
Glücklos agiert er und wirkt hilflos in seinem Bemühen, den zupackenden Chef zu spielen. 
Die Arbeit leisten andere. 
Zum Beispiel die bereits im Klappentext genannte Anke Deister, die hochschwanger überall dort auftaucht, wo Schwangere garantiert nicht hingehören und halb dienstlich, halb privat in diesem undurchsichtigen Fall ermittelt.
Oder ihr Kollege Erik Tenes, der durchaus einige Probleme mit professionellem Dienstverhalten hat und prompt in alle aufgestellten Fettnäpfchen tappt.
Bei ihren Ermittlungen entdecken die beiden immer Ungereimtheiten, stoßen auf ein Frauentrio, das einiges zu verbergen hat und sorgen im immer größer werdenden Kreis der Verdächtigen für eine Menge Unruhe.
Ausgerechnet Forsetis Vorgänger und Anke Deisters pensionierter Mentor Norbert Kullmann ist es schließlich, der einen wichtigen Tipp gibt...


"Großeinsatz" ist keine einfache Geschichte. 
Wer's gerne schön schwarz und weiß liebt, wer klare Fronten zwischen Gut und Böse gezogen haben will, wird wohl etwas enttäuscht sein.
Heike Schwab mag's diffiziler.
Sie lässt mehrere unterschiedliche Handlungsstränge parallel laufen, spielt mit ihren (zahlreichen) Figuren, lässt Optionen offen. 
Und führt trotzdem letztendlich alles in einem spannungsgeladenen Showdown in der Saarbrücker Innenstadt zusammen. 

Fazit: 
Spannender Krimi mit jeder Menge Lokalcolorit. Lesenswert!