Dienstag, 31. Dezember 2019

Einen guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr 2020!


Ein spannendes Jahr liegt hinter uns. Ein Jahr mit Höhen und Tiefen, mit Licht und Schatten, mit Sonne und Wolken.
Ein Jahr aber auch mit tollen Erfolgen und mit großen Herausforderungen, die wir gemeinsam gemeistert haben.
Ich bedanke mich von Herzen bei allen, die mir mit guten Ideen, mit Engagement und Tatkraft in den vergangenen 52 Wochen des Jahres 2019 zur Seite gestanden und mich und meine Freunde unterstützt haben! Ich bedanke mich bei allen, die mir Mut gemacht haben, wenn ich ihn brauchte und bei denen, die mich kritisch begleitet haben und mich vielleicht manches Mal davor gewarnt haben, mich all zu sehr bei einer Sache, bei einer Idee, zu vergaloppieren.
Ich bedanke mich bei allen, die mir immer schon Freund waren und auch bei denen, die mir zur Freunden wurden.
Ich wünsche Euch viel Glück und Gottes Segen auch im neuen Jahr 2020 sein!

Samstag, 28. Dezember 2019

Post will einziehen: Neue Nutzung für leerstehendes Penny-Gebäude in Eppelborn in Sicht

Am ehemaligen Penny-Markt in Eppelborn beweist sich derzeit noch, wie recht der Volksmund mit dem Satz "Narrenhände beschmieren Tisch und Wände" hat. Doch mit den grottenschlechten Graffiti-Schmierereien an der Fassade, dem zugemüllten Umfeld und dem Leerstand des Gebäudes soll bald Schluss sein.


Das leerstehende Penny-Gebäude am Güterbahnhof soll bald einer neuen Nutzung zugeführt werden. Diese gute Nachricht verkündete der Eppelborner Bürgermeister Dr. Andreas Feld in der vergangenen Woche. Das bisher in der Prümburgstraße untergebrachte Paketverteilerzentrum der Deutschen Post solle in die leerstehende Immobilie am Güterbahnhof verlagert werden, da die Räumlichkeiten in der Prümburgstraße zu klein geworden sind, so der Verwaltungschef. 
Hinzu komme, dass die Post den in Eppelborn vorhandenen Fuhrpark mittelfristig komplett auf Elektrofahrzeuge umstellen möchte und zusätzlichen Platz für entsprechende Stellplätze und Ladestationen benötigt.
Feld erklärt dazu: "Die Pläne wurden dieser Tage eingereicht. Die neue Nutzungsabsicht ist seitens der Gemeinde sehr begrüßenswert.

Dass sich für das seit Jahren leerstehende Gebäude des ehemaligen Penny-Marktes eine neue Nutzung abzeichnet und es uns so gelingen kann, einen langjährigen gewerblichen Leerstand zu beseitigen, ist ein wichtiger Erfolg."


Hintergrund:
In dem Gebäude, das nun bereits seit mehreren Jahren leersteht, war im Erdgeschoss ein Discounter der "Penny"-Kette untergebracht, im Obergeschoss befand sich ein Fitnessstudio.
Das Gebäude gilt als sanierungsbedürftig. Die nun geplante Nutzungsänderung dürfte auch den Anwohnern entgegen kommen: rund um den ehemaligen Penny nahm die Vermüllung stetig zu.
Die neue Nutzung bedeutet eine Aufwertung und Belebung des Bereiches, die sich nach Vorstellung der CDU-Fraktionen im Ortsrat Eppelborn sowie im Gemeinderat bereits in absehbarer Zeit mit der Ansiedlung eines Discounters auch im Anschluss an die Straße "Am Güterbahnhof" fortsetzen soll.

Donnerstag, 19. Dezember 2019

CDU präsentiert den Habacher Dorf- und Veranstaltungskalender 2020

Rechtzeitig vor dem Jahreswechsel präsentierte der CDU-Ortsverband Habach in dieser Woche seinen "Habacher Dorf- und Veranstaltungskalender 2020". Der Kalender, der über 80 Dorftermine enthält, spiegelt eindrucksvoll das überaus lebendige Dorfleben in dem kleinen Eppelborner Gemeindebezirk Habach. Die beliebten Habacher Waldfeste sind ebenso aufgeführt, wie das „Stricken und Maijen“ im Bauernhaus, Mitgliederversammlungen der örtlichen Vereine, das Bürgerfrühstück oder das Volksliedersingen. Auch die Termine für die Abfall- und Wertstoffentsorgung sind mit kleinen Symbolen festgehalten. Damit ist der Kalender, den die CDU Habach in diesem Jahr bereits zum 18. Mal herausgibt, speziell auf die Bedürfnisse eines Dorfes und seiner Einwohner zugeschnitten.

Das Team der CDU Habach präsentiert den
druckfrischen Habacher Dorfkalender 2020:
(v.l.: Gemeinderätin Aline Kunz, die stellv.
Ortsvorsteherin Marliese Weber, Ortsvorsteher
Peter Dörr, der CDU-Ortsvorsitzende
Alwin Theobald MdL, Ortsrätin Ursula Klos
und der Fraktionssprecher der CDU-Fraktion
im Ortsrat Habach René Finkler
„Unser Habacher Dorf- und Veranstaltungskalender ist der sicht- und greifbare Beleg eines lebendigen und kunterbunten Dorflebens“, sagt Alwin Theobald, der als Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Habacher den Kalender nicht nur herausgibt, sondern auch Jahr für Jahr selbst erstellt. 
Er weist darauf hin, dass der Volksliedersingkreis, das DRK und die Feuerwehr, der Ortsrat, die Stiftung Kulturgut, die Habacher Vereine, aber auch die CDU selbst, mit ihren  Veranstaltungen zu einem gut gefüllten Jahreskalender beitragen: "Ohne das unglaubliche ehrenamtliche Engagement, das es in Habach gibt, wäre der Kalender nur ein buntes, aber fast leeres Blatt Papier. Es ist der Verdienst unserer Dorfgemeinschaft insgesamt, dass es den Habacher Dorf- und Veranstaltungskalender überhaupt gibt", so Alwin Theobald.

Rund 400 Exemplare verteilen die eifrigen Helferinnen und Helfer der CDU Habach bis Weihnachten an die Haushalte ihres Dorfes. 
Der Kalender – auch das zeichnet die CDU Habach aus – wurde auch in seiner aktuellen Ausgabe selbstverständlich wie immer klimaneutral gedruckt. 

Sollten Sie bis zum Jahresbeginn aus irgendwelchen Gründen jedoch keinen Kalender in ihrem Briefkasten in Habach finden: Ortsvorsteher Peter Dörr und sowie der CDU-Ortsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Alwin Theobald haben stets noch einige Exemplare auf Lager.

Sie können sich den Kalender aber auch gerne selbst ausdrucken:

Download des Habacher Dorf- und Veranstaltungskalenders 2020

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Erbsensuppe und Schokolade im Gepäck: Besuch beim Team des Saarbrücker Kältebusses

Mit zwei Thermophoren voller Erbsensuppe, die wir beim DRK in Diefflen gekauft haben, und mit 100 Tafeln Schokolade im Gepäck besuchten meine Kollegen und Freunde der CDU-Landtagsfraktion Hermann Scharf, Dagmar Heib, Raphael Schäfer, Timo Mildau, Jasmin Kreutzer, Lydia Schaar und ich heute Abend den Kältebus am Saarbrücker Römerkastell. Von 21 Uhr bis kurz nach Mitternacht teilten wir in zwei Schichten Suppe aus, schmierten Brötchen und informierten uns über den Verein Kältebus e.V., über seine wertvolle Arbeit, die Infrastruktur vor Ort und das ganz besondere ehrenamtliche Engagement für Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben.


Nur am Grünen Tisch über die ungelösten Probleme in unserer immer schnelllebiger werdenden Welt zu reden ist unsere Sache nicht.
Wir gehen hin, wo manch anderer vielleicht lieber wegschauen würde.
Wir gehen hin, wo Menschen Sorgen haben.
Wir gehen hin, wo Menschen aber auch die Hand gereicht wird.
Wo es heißt: Wir sind für dich da. Komm zu uns, iss, trink, wärme dich auf.
Der Kältebus am Saarbrücker Römerkastell ist so ein Ort, an dem die Nächstenliebe zählt. Die Türen des Kältebusses und die Tore des kleinen Areals rund um den Kältebus stehen in der Zeit zwischen 21 Uhr und 6 Uhr für obdachlose Menschen offen. Dieser Ort ist Zuflucht vor den Unbillen der kalten Jahreszeit, Rückzugsort und Kommunikationsraum.

Wir konnten wichtige Impulse mitnehmen, die in unsere Arbeit einfließen werden. Als CDU-Landtagfraktion sind wir voller Dankbarkeit für dieses Engagement. Wir wollen und werden es aber dabei nicht nur bei bloßer Dankbarkeit belassen, sondern werden das Projekt Kältebus weiter positiv begleiten und unterstützen.





Dienstag, 17. Dezember 2019

Aktion "Meine Helden": Sparkasse Neunkirchen unterstützt Hospizteam Illtal e.V. mit einer Spende

In diesem Jahr hatte die Sparkasse anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens ein innovatives Spendenportal eingerichtet, über das gemeinnützige Vereine und Projekte in der Region profitieren. Die Sparkasse stellt selbst einen Spendentopf in Höhe von 150.000 Euro zur Verfügung, über deren Verwendung die Menschen in der Region seit März entscheiden konnten. Auch das Hospizteam Illtal e.V. wurde nun mit einer Spende bedacht.

Das Hospizteam Illtal e.V. bedankt sich ganz herzlich bei der Sparkasse Neunkirchen für eine Spende in Höhe von 637 Euro aus der Aktion "Meine Helden": „Die Spende ist uns eine große Hilfe“, so Jürgen Doods, der erste Vorsitzende unseres Hospizteams. "Der Aufbau unserer ehrenamtlichen Strukturen und insbesondere die Ausbildung unserer Helferinnen und Helfer zu Sterbegleitern ist mit erheblichen Kosten verbunden. Ab dem kommenden Jahr wollen wir zudem auch selbst entsprechende Kurse bei uns in der Gemeinde Eppelborn anbieten. Auch das ist eine Herausforderung für uns."

André Schmidt, Filialleiter der Sparkasse in Eppelborn, betonte bei der Übergabe der Spende, wie wichtig gerade für ein so im ländlichen Raum verwurzeltes Unternehmen wie die Sparkasse die Unterstützung von Vereinen und Organisationen vor Ort in den Dörfern und Gemeinden des Landkreises Neunkirchen ist:  "Die Sparkasse unterstützt das ehrenamtliche Engagement in der Region gerne und vielfältig." so Schmidt. „Unsere Vereine und soziale Organisationen machen unsere Region lebens- und liebenswert," erklärte André Schmidt mit Blick auf das Hospizteam Illtal sowie alle ehrenamtlich engagierten Menschen in der Region.

Neue Verkehrsspiegel aufgestellt: Bürgermeister Feld rückt Verkehrssicherheit in den Vordergrund

Ob in Wiesbach, Eppelborn oder Dirmingen: Verkehrsspiegel an unübersichtlichen Stellen bedeuten ein großes Plus an Verkehrssicherheit. Bürgermeister Dr. Andreas Feld rückte dieses Thema bereits in den ersten Wochen seiner Amtszeit auf seiner Agenda ganz nach oben und ließ auch Taten folgen. 
An der Einmündung der Schleidstraße in die Koßmannstraße in Eppelborn, der Einmündung der Straße "Am Rotenberg" in die Tholeyer Straße in Dirmingen sowie der Einmündung der Dorfstraße in die Augustinusstraße ließ Feld in den vergangenen Tagen neue Verkehrsspiegel montieren. 

Die Initiative resultierte nicht zuletzt aus den vielen Gesprächen, die der  neue Eppelborner Bürgermeister gemeinsam mit den Wahlkämpfern aus den einzelnen CDU-Ortsverbänden bei seinen  Haustürbesuchen im Wahlkampf führte. Das Thema Verkehrssicherheit wurde dabei sehr oft angesprochen und, wie sich jetzt zeigt, von der CDU und von Bürgermeister Feld sehr ernst genommen.
Die Vorsitzenden der CDU-Ortsverbände Wiesbach, Eppelborn und Dirmingen, Adrian Bost, Christian Ney und Fabian Schlicher, sowie der Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt zeigten sich erfreut über die schnelle und unbürokratische Umsetzung der Anregungen aus der Bevölkerung
.


Neue Verkehrsspiegel verbessern die Ausfahrt aus der Straße "Am Rotenberg" in Dirmingen in die
Tholeyer Straße......

... sowie an der Einmündung der Dorfstraße in die  Augustinusstraße in Wiesbach.

Für die Aufstellung von Verkehrsspiegeln ist immer der zuständig, dessen Straße den Nutzen von dem Spiegel hat. In allen drei aktuellen Fällen wird die Verkehrssicherheit an unübersichtlichen Einmündungen von Gemeindestraßen in Landesstraßen verbessert. Die Zuständigkeit liegt damit bei der Gemeinde Eppelborn. Die Verkehrsspiegel wurden jeweils so aufgestellt, dass die wird dabei so aufgestellt, dass die Fahrerinnen und Fahrer auf der einmündenden Straße den Verkehrsspiegel direkt im Blickfeld haben und den ankommenden Verkehr auf den Querstraßen gut im Spiegelbild erkennen können. 


Sonntag, 15. Dezember 2019

Illtalbrücke der A1 bleibt wohl noch für längere Zeit eine Baustelle

Bei der Fertigstellung des Brückenneubaus auf der A1 zwischen Eppelborn und Illingen kommt es zu weiteren Verzögerungen. Die Baustelle, die vor allem im Berufsverkehr immer wieder für Staus sorgt, bleibt uns also noch einige Zeit erhalten. Da im Anschluss auch noch Sanierungsarbeiten an der etwas jüngeren Brücke in Gegenrichtung durchgeführt werden sollen, ist mindestens noch mindestens bis in den Herbst 2021 mit Behinderungen zu rechnen.


Ursprünglich sollten die Bauarbeiten Anfang 2019 abgeschlossen werden. Zunächst waren es dann Änderungen beim Abrisskonzept für die alte Brücke, durch die sich die Arbeiten um etwas mehr als ein halbes Jahr verzögerten. 
Nachdem jedoch nun die Betonarbeiten annähernd im Zeitplan abgeschlossen werden konnten, wurden bei Vermessungsarbeiten zu große Toleranzen in der Höhe der neuen Betondecke festgestellt. Vor der abschließenden Asphaltierung der Fahrbahn muss deshalb ein witterungsempfindliches Betonersatzprodukt eingebaut werden - und das geht erst im Frühling, also frühestens in den Monaten März und April.
Anschließend sind für August und September des kommenden Jahres 2020 Asphaltierungsarbeiten vor und hinter der neuen Brücke geplant. 
Nach Auskunft des Landesbetriebs für Straßenbau soll trotz der durchaus erheblichen Bauverzögerungen der veranschlagte Kostenrahmen in Höhe von 13,4 Millionen  Euro eingehalten werden, da die erneuten Verzögerung und die zusätzlichen Arbeiten wohl auf das Konto der ausführenden Baufirma gehen.

Wenn die Arbeiten an der Illtalbrücke in Fahrtrichtung Saarbrücken abgeschlossen sind, wird auch die "Schwesterbrücke" in Fahrtrichtung Trier noch saniert werden. Für diese Arbeiten werden aktuell weitere zwei Jahre veranschlagt, allerdings soll die neuerliche halbseitige Sperrung der Autobahn und damit die Verengung auf eine Spur je Fahrtrichtung Ende (dieses Mal eben auf der anderen Seite) nur bis Ende 2021 andauern.



Hintergrund:

Seit März 2013 ist die Illtalbrücke in Fahrtrichtung Saarbrücken gesperrt. 
Die 170 Meter lange Brücke (die genaugenommen aus zwei unmittelbar nebeneinanderstehenden Brücken besteht, die in ihrer Bauweise unterschiedlich sind) war marode, kaputt und abbruchreif. Dieser Brückenteil in Fahrtrichtung Saarbrücken ist der ältere, stammt aus den frühen 1960er Jahren und war als Teil der einstigen Bundesstraße 327 konzipiert, erst in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts kam die zweite Brücke im Rahmen des Autobahnbaus hinzu.
Bei turnusgemäßen Untersuchungen und Materialprüfungen an der Brücke wurden massive Korrosionschäden festgestellt, die darauf hin deuteten, dass das gesamte Bauwerk von feinen Haarrissen durchzogen ist, dass der Stahl im meterdicken Stahlbeton vor sich hin rostet und die Stabilität des gesamten Bauwerks nachhaltig gefährdet sein könnte. Es bestand somit dringender Handlungsbedarf der eine sofortige Sperrung der Brücke unumgänglich machte.

Diese Art von Schäden ist - das kann man nicht anders sagen - zumindest in weiten Teilen auf eine verfehlte Bahn- und Verkehrspolitik in den vergangenen fünfzig Jahren zurückzuführen.
Vor allem der Schwerlastverkehr der sich seit dem Bau vieler Brücken vervielfacht hat, setzt den Straßen und Brücken in Deutschland immer mehr zu. Das Ergebnis ist ein ständig steigender Sanierungsbedarf. 

Bei der Planung und beim Bau der Autobahnen und Brücken in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war mit einer derart rasanten Entwicklung nicht zu rechnen.
Während die Zahl der PKW mittlerweile stagniert, dürfte bei der Entwicklung des Schwerlastverkehrs zudem der Zenit noch lange nicht erreicht sein - mit allen Folgen für die alternde Bausubstanz auf Deutschlands Straßen.


Freitag, 13. Dezember 2019

Einblicke in das Parlament und das politische Tagesgeschäft: Mitglieder der CDU Wiesbach zu Gast im Landtag

Politik geht alle an. Schließlich betrifft das, was im Landtag entschieden wird, direkt oder indirekt immer alle Menschen im Saarland. Deshalb freue ich mich als Mitglied des Saarländischen Landtages immer sehr, wenn Besuchergruppen meiner Einladung in unser Parlamentsgebäude in der Saarbrücker Franz-Josef-Röder-Straße folgen, sich über die Abläufe im Landtag zu informieren und mit mir über aktuelle Themen diskutieren. 
In dieser Woche war die CDU Wiesbach zu Gast und wurde nicht nur von mir als Abgeordneten, sondern auch von Landtagspräsident Stephan Toscani herzlich begrüßt.

Das erleben Besuchergruppen im saarländischen Landtag nicht alle Tage: Der Präsident des Landtages, Stephan Toscani, ließ es sich nicht nehmen, die Mitglieder der CDU Wiesbach im Plenarsaal zu begrüßen und ihnen einiges über unser Parlament und auch über unser Parlamentsgebäude zu erzählen. Dabei schaute er nicht auf die Uhr, sondern nutzte ganz im Gegenteil auch die Möglichkeit, für unsere demokratische Grundordnung ebenso zu werben, wie für die Arbeit der Abgeordneten und der Mitarbeiter der Landtagsverwaltung und der Fraktionen. 
Bei einem kleinen Imbiss im Anschluss nutzte ich wiederum die Gelegenheit zum Austausch und auch dazu, meine eigene Arbeit als Mitglied des Landtages transparent zu machen. 
Um die Aufgaben eines Abgeordneten darzustellen, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlamentes zu erläutern und auch über dies und jenes zu diskutieren.

Für meine politische Arbeit, so wie ich sie verstehe und so wie ich sie auch für mich gestalten will, sind die Fragen, die Rückmeldungen, aber auch die Kritik der Bürgerinnen und Bürger von elementarer Bedeutung. Gerade aus den Gesprächen mit Besuchergruppen entstehen oft gute Ideen, gleichzeitig bieten mir diese Gespräche auch die Möglichkeit, weitere Aspekte und andere Sichtweisen noch besser kennenzulernen. Und das möchte ich nicht missen. 

Ich freue mich, mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und lade auch Sie deshalb ganz herzlich ein, mich in Saarbrücken besuchen zu kommen.
Wenn Sie, Ihr Verein oder Ihr Freundeskreis an einem Besuch im saarländischen Landtag mit Führung in den Plenarsaal interessiert sind, scheuen Sie sich nicht, mit mir oder meinem Büro Kontakt aufzunehmen.

Das geht ganz einfach per E-Mail an 
a.theobald@landtag-saar.de 
oder telefonisch unter (0681) 5002-213.

Leerstehendes Haus wird abgerissen: Ortskernsanierung nimmt wieder Fahrt auf

Bereits seit dem Jahr 2014 befindet sich das leerstehende Haus in der Rathausstraße 5 in der Eppelborner Ortsmitte im Eigentum der Gemeinde. Weit in den Gehweg hineinragend behindert es Fußgänger mit Rollator, Rollstuhlfahrer ebenso wie Spaziergänger mit einem Kinderwagen, die allesamt immer wieder gezwungen sind, auf die stark befahrene Bundesstraße auszuweichen.  Bürgermeister Andreas Feld folgt dem Wusch des Eppelborner Ortsrates und will nun Fakten schaffen und das mittlerweile auch unansehnlich gewordene Gebäude abreißen. Der Gemeinderat hat dem Vorhaben gestern einstimmig zugestimmt.


"Das Haus muss endlich weg", so Bürgermeister Feld. "Mein Ziel ist es, die Ortskernsanierung in Eppelborn über all dort, wo es jetzt schon möglich ist, zügig fortzusetzen. Es gilt in diesem Zusammenhang, die Fördermittel von Land, Bund und EU möglichst optimal und zielgerichtet einzusetzen."
Durch den Abriss, betont Feld, schlage man gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. So werde nicht nur ein städtebaulicher Misstand beseitigt, sondern gleichzeitig die Möglichkeit geschaffen, den Gehweg an dieser Stelle zu verbreitern.
"Auch die Gäste des Hotels "Eppelborner Hof" werden froh sein, dass ein Gefahrenpunkt bei der Ausfahrt vom Hotelparkplatz auf die B10 beseitigt und die Sicht ganz erheblich verbessert wird."


Im Hinblick auf das Gebäude, das nun abgerissen werden soll, bezeichnete es der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Alwin Theobald als Glücksfall, dass sowohl die CDU-Fraktion im Eppelborner Gemeinderat als vor allem auch der Ortsrat und der Ortsvorsteher von Eppelborn bei der Festlegung des Sanierungsgebietes vor einigen Jahren immer wieder darauf gepocht hatte, dass auch der Kirchplatz und der obere Bereich der Rathausstraße mit in diese Festlegung aufgenommen wird.
"Das sichert uns die Fördermittel, die jetzt für den Abriss und die Neugestaltung der Fläche benötigt wird.







Dienstag, 10. Dezember 2019

Gekommen um Danke zu sagen: Mit Staatssekretär Stephan Kolling zu Besuch bei den Tafeln

Eppelborn/Illingen. Gemeinsam mit Staatssekretär Stephan Kolling besuchte ich in der vergangenen Woche die Tafel der Diakonie im Illinger Gemeindebezirk Wustweiler/Hosterhof sowie die Ausgabestelle der Eppelborner Tafelrunde e.V. in der Juchemstraße in Eppelborn. Im Gepäck hatte Staatssekretär Kolling jeweils die Zusage über eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 1.000 Euro. Mehrere saarländische Unternehmen brachten zudem wichtige Lebensmittel und auch weihnachtliche Leckereien vorbei.


Beim Besuch in der Ausgabestelle der Eppelborner Tafelrunde waren neben Staatssekretär Stephan Kolling und
MdL Alwin Theobald auch der Eppelborner Bürgermeister Andreas Feld sowie Ortsvorsteher Berthold Schmitt
dabei, um Karl-Heinz Rau und seinem Team ein großes Dankeschön für ihr ehrenamtliches soziales
Engagement zu sagen.
Stephan Kolling machte deutlich, wieso im der alljährliche Besuch bei den Tafeln wichtig ist:  „Ich möchte hier und heute Danke sagen", so der Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit Frauen und Familie. "Danke, dass Sie sich das Jahr über engagiert haben, für viele Menschen Ansprechpartner waren und sie mit Lebensmitteln versorgt haben.“  
Er bedankte sich auch bei den saarländischen Unternehmen, die durch ihre Unterstützung immer wieder zeigten, dass soziale Verantwortung für sie kein Lippenbekenntnis ist. Gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit zeigten Globus St. Wendel, Ludwig Schokolade, Dr. Theiss Naturwaren, Fleischwaren Schwamm, Gillen – der Bäcker, die Saarbrücker Zeitung und der Wochenspiegel, dass sie die Menschen, die Unterstützung brauchen, nicht vergessen.

Auch mir als Mitglied des saarländischen Landtages und Vertreter der CDU-Landtagsfraktion im Beirat zum Aktionsplan Armutsbekämpfung im Saarland ist es ein Bedürfnis, durch meine Besuche vor Ort bei den Tafeln immer wieder zu zeigen, dass wir nicht wegschauen, wenn es Probleme gibt.
Das ist auch der Grund, warum ich selbst Fördermitglied der "Eppelborner Tafelrunde e.V." bin.
Für viele ist es noch nicht erkennbar, dass es auch in ländlich geprägten Gemeinden wie Illingen und Eppelborn Menschen gibt, die zusätzlich zur Sozialhilfe Lebensmittel brauchen, auf die sie sonst verzichten müssten. Menschen, die am Rande des Existenzminimums stehen. Gleichzeitig werden in Deutschland ca. 20 % aller Lebensmittel weggeworfen, obwohl ein großer Teil noch genießbar ist. Die „Eppelborner Tafelrunde“ und auch die Tafeln haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Lebensmittel einzusammeln und an bedürftige Menschen zu verteilen.
Ich sage deshalb auch an dieser Stelle ein ganz herzliches Wort des Dankes an die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer nicht nur in Eppelborn und Illingen. Sie tragen dazu bei, dass es in unserer schnelllebigen Gesellschaft Orte der Wärme und des Miteinanders gibt. Dafür bin ich unendlich dankbar.


Sonntag, 8. Dezember 2019

Eppelborn: Am kommenden Donnerstag tagt der Gemeinderat (12.12.)

Sie wollten immer schon einmal an einer Gemeinderatssitzung teilnehmen? Am kommenden Donnerstag, dem 12. Dezember 2019 um 18 Uhr bietet sich für dieses Jahr die letzte Gelegenheit. Im Großen Sitzungssaal des Eppelborner Rathauses stehen Plätze für Zuschauer wie immer kostenlos zur Verfügung und warten nur darauf, von interessierten Bürgerinnen und Bürgern besetzt zu werden.

Bürgermeister Dr. Andreas Feld wird die Sitzung als Vorsitzender des Gemeinderates leiten, 33 Gemeinderatsmitglieder werden über aktuelle kommunale Themen beraten und - hoffentlich - zukunftsorientierte Beschlüsse im Sinne der Menschen in unserer Gemeinde fassen. Beratend zur Seite stehen ihnen dabei die Ortsvorsteher der acht Eppelborner Gemeindebezirke sowie kompetente Mitarbeiter des Gemeindeverwaltung.
Im Rat verfügt die CDU derzeit über achtzehn Mandate, die SPD über zehn, die Grünen und die AfD über jeweils zwei Mandate. Die FDP ist mit einem Mitglied im Gemeinderat vertreten.

Auf der Tagesordnung des öffentlichen Teils der Sitzung stehen dieses Mal folgende Themen:


1. Niederschrift der Sitzung vom 7. November 2019 (öffentlicher Teil)

2. Verlängerung der Amtszeit des ehrenamtlichen Integrationsbeauftragten der Gemeinde Eppelborn

3. Abschluss von Vereinbarungen mit der Katholischen Kita gGmbH Saarland

  • 3.1.  Vereinbarung mit der Kita gGmbH über den Betrieb des kath. Kindergarten Mariä Himmelfahrt in Humes sowie über die Gewährung eines Zuschusses der Gemeinde Eppelborn zur Finanzierung dieser vorschulischen Einrichtung
  • 3.2. Vereinbarung über die Nutzung der Räumlichkeiten im Gebäudekomplex Pfarrsaal Humes / Kindergarten Humes durch die Katholische Kita gGmbH Saarland


4. Erklärung der Gemeinde Eppelborn zur Teilnahme am "Saarlandpakt"

5. Ergänzung der Nutzungs- und Entgeltordnung für den Pfarrsaal Humes ab 01.01.2020

6. Antrag auf Erstellung des Bebauungsplan "Wohnbebauung im Umfeld der evangelischen Kirche Dirmingen" im Gemeindebezirk Dirmingen

7. Bebauungsplan "Wohnbebauung im Umfeld der evangelischen Kirche Dirmingen" im Gemeindebezirk Dirmingen

  • 7.1. Aufstellungsbeschluss
  • 7.2  Annahme des Entwurfs
  • 7.3  Beteiligung der Öffentlichkeit sowie Beteiligung der Behörden und der sonstigen Träger öffentlichen Belange und Abstimmung mit den Nachbargemeinden
  • 7.4  Bekanntmachung


8. Forstwirtschaftsplan 2020

9. Abbruch eines Gebäudes in der Rathausstraße zur Beseitigung eines städtebaulichen Missstandes, Gemeindebezirk Eppelborn

10. Ausbau der Zuwegung zur Grüngutsammelanlage "Wackenberg", Eppelborn-Humes

  • 10.1 Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit der Gemeinde Illingen
  • 10.2 Bereitstellung der Mittel


11. Kostenerstattung im Zusammenhang mit dem Öleintrag in den Wiesbach, Ortsmitte Eppelborn

12. Einwohnerfragestunde

13. Anfragen und Mitteilungen

  • 13.1. Jahresabschluss 2018 und Wirtschaftsplan 2020 des Abfallzweckverbandes Eppelborn (AFZE)
  • 13.2  Jahresabschluss 2018 und Wirtschaftsplan 2020 des Abwasserzweckverbandes Eppelborn (AWZE)




Samstag, 7. Dezember 2019

Illtalbahn: Erwartete Zugausfälle werfen weitere Fragen auf

Auf der Illtalstrecke der RB 72 zwischen Saarbrücken und Lebach-Jabach über Illingen und Eppelborn wird es ab nächster Woche (15.12.) bis in den Februar2020 hinein zu Zugausfällen kommen. Insbesondere die sogenannten Verstärkerzüge zu den Hauptverkehrszeiten werden voraussichtlich entfallen. Das teilten das Verkehrsunternehmen VLEXX und das saarländische Wirtschaftsministerium in der vergangenen Woche mit. 
Hintergrund sei es, dass (anders als es bei dem Gespräch, das ich vor einiger Zeit mit dem Geschäftsführer von VLEXX führte noch zu erwarten war) die bestellte Züge des Herstellers Bombardier nicht geliefert wurden und sich parallel dazu auch der Fachkräftemangel bei der Rekrutierung neuer Triebwagenführer stärker als erwartet bemerkbar machte.


Der Illinger Bürgermeister Dr. Armin König wollte es genauer wissen. Er setzte mit dem zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr in Verbindung, teilte dem dortigen Staatssekretär seine Befürchtungen zu dem Verkehr auf dieser, für unsere Region wichtige Bahnstrecke mit. 
Ich bin mir sicher, dass die Mitarbeiterinnen und MItarbeiter im Wirtschaftsministerium alles tun, um die Belastungen für die Bahnkunden und insbesondere die große Zahl an Pendlern möglichst gering zu halten.  
Die Antworten auf seine Fragen, die sie hier nachlesen können, warfen allerdings bei mir auch neue Fragen auf, um deren Beantwortung ich das Ministerium gebeten habe:


Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Auskunft, die bei mir jedoch weitere Fragen aufwirft:
Wenn insbesondere in der Hauptverkehrszeit Verbindungen ausfallen, ist eine sehr große Zahl von Fahrgästen betroffen. Schließlich sind gerade die Züge zur morgendlichen und nachmittäglichen Hauptverkehrszeit bislang sehr stark ausgelastet.
Auf der Linie der RB 72, die ich bis vor zweieinhalb Jahren täglich und heute als Mitglied des Landtages noch immer zumindest häufig nutze, sind z.B. morgens meist spätestens den Bahnhöfen in Illingen-Gennweiler und  Merchweiler, oft jedoch schon früher, alle Sitzplätze besetzt. Im weiteren Verlauf der Fahrten müssen Passagiere oft und teilweise auch dicht gedrängt stehen. Dies gilt zumindest zum Teil auch bei den sogenannten Verstärkerfahrten.
Wenn nun diese Verstärkerfahrten ausfallen, ist zu befürchten, dass sich die Situation bei den verbliebenen Verbindungen in erheblichem Maße verschärfen wird.
Ich würde mich freuen, wenn es Ihnen möglich wäre, mir in diesem Zusammenhang zeitnah folgende Fragen beantworten könnten:

1.   Ist es beabsichtigt, vor diesem Hintergrund bei den weiter planmäßig verkehrenden Verbindungen größere Raumkapazitäten durch zusätzliche Wagen zu schaffen?
2.   Ist es möglich, in der Hauptverkehrszeit zusätzliche Entlastung durch den Einsatz von Schienenersatzverkehr in Form von Schnellbussen zu schaffen (morgens ab Eppelborn und Illingen nach Saarbrücken, nachmittags in Gegenrichtung) und wurde diese Überlegung bislang zumindest diskutiert und geprüft?
3.   Welche finanzielle Gegenleistung/Entschädigung erbringt das Unternehmen VLEXX gegenüber dem Land für die Nichteinhaltung der vertraglich vereinbarten, ausschreibungsgemäßen Leistungen?
4.   Können, wie in der Pressemitteilung des Unternehmens VLEXX vom 10. Januar 2017 („VLEXX GEWINNT AUSSCHREIBUNG IM ELEKTRO-NETZ SAAR“) verkündet, die auf der Strecke der RB72 übergangsweise noch verkehrenden Dieseltriebwagen tatsächlich voraussichtlich ab dem Jahr 2024 durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden?
5.   Falls Frage 4 mit „Nein“ beantwortet wird: Ab welchem Zeitpunkt rechnet das Ministerium damit, dass die Dieseltriebwagen auf der Strecke der RB72 durch Elektrofahrzeuge oder zumindest durch Fahrzeuge mit alternativen Antriebsarten eingesetzt werden?
6.   Bisherigen Veröffentlichungen war zu entnehmen, dass dem Unternehmen VLEXX zumindest kurzfristig nicht in ausreichendem Maße Triebwagenführer zur Verfügung stehen. Stehen denn dem Unternehmen in ausreichendem Maße Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter für die einzelnen Strecken und insbesondere auch im Zeitraum nach 19 Uhr zur Verfügung?

Anschließend an diese Fragen würde ich mich darüber hinaus noch über eine kurze Auskunft darüber freuen, wann mit einem barrierefreien Ausbau des Bahnhofes bzw. Haltepunktes in Eppelborn-Dirmingen zu rechnen ist.

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich schon jetzt sehr herzlich.

Mit freundlichen Grüßen

Alwin Theobald
Mitglied des Landtages



Freitag, 6. Dezember 2019

5 EUR für jede Bettwäsche-Garnitur summierten sich: Das Fachgeschäft "Besser schlafen" überreichte 1.000 EUR an das Hospizteam Illtal.eV.

Es ist wirklich erfreulich und zum Glück auch in unserer Gemeinde keine Seltenheit: Immer zeigen örtliche Unternehmer, wie ernst sie ihre soziale Verantwortung nehmen und wie wichtig sie ihnen ist.
Einer dieser Unternehmer ist auch Michael Lambert, der im Rahmen Aktion "Heimat shoppen" auch in diese Jahr wieder eine stattliche Summe für soziale Zecke spendete.

In diesem Jahr bedachte er das Hospizteam Illtal e.V. mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro.

Fünf Euro von jedem Kissen, jedem Spannbetttuch und jeder Bettwäsche-Garnitur, die im September 2019 in Eppelborner Fachgeschäft "Besser schlafen" verkauft wurden, gingen an das Hospizteam. Bis zum Ende des Aktionszeitraums summierten sich die Fünf-Euro-Scheine solange, bis Firmenchef Michael Lambert schließlich die stolze Summe von 1.000 Euro an die Vertreter des Hospizteams überreichen konnte.


Im Beisein von Bürgermeister Dr. Andreas Feld (Bildmitte) konnte der Eppelborner Unternehmer Michael Lambert (2. von links) die stolze Spendensumme in Höhe von 1.000 Euro an das Hospizteam Eppelborn überreichen.

Mit der Aktion "Heimat shoppen" warb der Einzelhandel auch in diesem Jahr für den Einkauf im eigenen Dorf, in der eigenen Gemeinde oder zumindest in der Region. Der Einkauf bei den Geschäften und Dienstleister vor Ort hat eine vielfache Wirkung, denn abgesehen davon dass ein gesunder Einzelhandel eine Gemeinde wirtschaftlich stark und auch attraktiv macht, übernehmen viele Unternehmen Verantwortung vor Ort und leisten einen wichtigen Beitrag auch für das Soziales und das gesellschaftliche Leben - insbesondere im ländlichen Raum. Sei es die Unterstützung bei der Pflege von Tradition und Brauchtum, seien es soziale Zwecke oder sei es das Sponsoring von Vereinen und Verbänden, von Jugendgruppen oder Jugendmannschaften. Das stärkt dörfliche Strukturen und sorgt für Zusammenhalt.

Für Michael Lambert, Inhaber des Fachgeschäftes "Besser schlafen" in der Eppelborner Rathausstraße (Nähe Kreisel) ist die Verbindung der Aktion "Heimat shoppen" mit einem guten Zweck seit Jahren eine Herzensangelegenheit: "Ich möchte mich bei unseren Kundinnen und Kunden für ihre Treue und die große Resonanz gerade auch während des Heimat-shoppens bedanken und diese Verbundenheit weitergeben an einen Eppelborner Verein, der sich mit viel Herz für das Gemeinwohl engagiert", erläutert Michael Lambert.

Claudia Groß-Lorang, Koordinatorin des Hospizteams Illtal e.V. und Alwin Theobald, der im Vorstand des Vereines mitarbeitet, freuen sich über die Unterstützung: „Wir helfen Schwerstkranken und sterbenden Menschen, gemeinsam mit ihren Angehörigen diese letzte Zeit ihres Lebens so würdig wie möglich zu gestalten. Spenden und Aktionen wie diese helfen uns bei dem ehrenamtlichen Engagement unserer Hospizbegleiterinnen und -begleiter und bei der Bewältigung administrativer Aufgaben, die in diesem Zusammenhang unerlässlich sind."

Konkretisierung des Strafrechts bei Kindesmissbrauchsdelikten: Strafen sollen auch abschreckende Wirkung haben

Vorsitzende des Untersuchungsausschusses Dagmar Heib fordert Reform des Strafrechts – Täter sollen härtere Strafen erhalten


Die Forderung des nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul stößt auch in der CDU-Fraktion des Landtags des Saarlandes auf große Zustimmung. Die rechtspolitische Sprecherin und Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zu den Missbrauchsfällen am UKS, Dagmar Heib, sieht die Sachverhalte ähnlich: „Das Gesetz muss novelliert werden. Der Missbrauchstatbestand muss immer ein Verbrechen sein und dadurch eine Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr nach sich ziehen. Ein Vergehen können solche Gräueltaten nicht sein“, so die Abgeordnete. 

Die Polizeiliche Kriminalstatistik weist für das Jahr 2018 insgesamt 128 erfasste Fälle aus, in denen wegen sexuellem Missbrauch von Kindern ermittelt wurde. Das ist laut Statistik ein Plus von knapp 10% im Vergleich zum Vorjahr. Betroffen sind hier die Paragraphen 176, 176a und 176b. Die Organisiertheit der Täter du die Häufung der Taten, ob Missbrauchsabbildungen oder Kindesmissbrauch, die die Ermittlungsbehörden bei Fällen in ganz Deutschland feststellen, sei mehr als erschreckend – und die Fälle häuften sich. „Diese Menschen sind hochkriminell und ihnen muss Einhalt geboten werden. Deshalb ist auch die Erhöhung des Strafrahmens notwendig, um dem Unrechtsgehalt der Handlungen gerecht zu werden“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und rechtspolitische Sprecherin Dagmar Heib.