Freitag, 20. Mai 2011

Karl-Bräuer-Preis für einen "Eppelborner Bub"


Der Karl-Bräuer-Preis 2011, die Auszeichung des Bundes der Steuerzahler, ging in diesem Jahr an einen Journalisten, dessen Wurzeln in unserer Illtalgemeinde Eppelborn liegen.
Frank Thewes, stellvertretender Leiter des FOCUS-Hauptstadtbüros in Berlin erhielt den Preis für seine fundierte und kritische wirtschaftspolitische Berichterstattung.  Auch die wöchentliche Kolumne "Thewes rechnet ab" des 45jährigen Wirtschaftsjournalisten auf FOCUS-Online wurde gewürdigt.
Am 12. Mai, also bereits in der vergangenen Woche, wurde der Preis im Forum der Deutschen Bank in Berlin, Unter den Linden, überreicht.

In den "Eppelborner Nachrichten" gratulierte Ortsvorsteher Berthold Schmitt dem Preisträger: "Ich spreche Frank Thewes die Glückwünsche der gesamten Dorfgemeinschaft von Eppelborn für diese hohe Auszeichnung aus. Seine Eltern Ruth und Walter Thewes können stolz auf ihren Sohn sein."

Frank Thewes, Preisträger des Karl-Bräuer-Preises 2011
Foto: FOCUS Pressearchiv   
FOCUS Magazin Verlag GmbH

Frank Thewes berichtet seit 1999 aus der Hauptstadt. Davor war er unter anderem Korrespondent der internationalen Nachrichtenagentur Reuters, Redakteur im öffentlich rechtlichen Hörfunk sowie Fernsehreporter für den SR (u.a. für den Aktuellen Bericht, Plusminus sowie die Tagesschau).

Der mit 10.000 Euro dotierte Karl-Bräuer-Preis wird alle drei Jahre für hervorragende publizistische und wissenschaftliche Arbeiten vergeben, die sich in sachlich einwandfreier und eindrucksvoller Weise mit der Finanzwirtschaft der deutschen öffentlichen Hand befasst haben.
Frank Thewes reiht sich damit in eine lange Reihe prominenter Preisträger ein. 
Unter anderem wurden neben namhaften Journalisten auch bereits die früherem Bundesbankpräsident Karl Otto Pöhl und Karl Blessing, aber auch der "Wirtschaftsweise" Prof. Dr. Horst Siebert, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, mit dem Karl-Bräuer-Preis ausgezeichnet.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Die Arbeit an EOS Nr. 7 hat begonnen!


Kaum ist unsere aktuelle Ausgabe der EOS erschienen, beginnt die Arbeit von vorne.
Zum Glück eine Arbeit die uns allen Spaß macht.
Sehr viel Spaß.
Und das sieht man unserem jungen saarländischen Lifestyle-Magazin auch an.

Heute fand die erste Redaktionskonferenz nach dem Erscheinen von EOS 6 statt - 
dankenswerterweise bei mir zuhause. So konnte ich mich parallel auch noch meinen Kindern widmen, deren Zahl hier im Haus krankheitsbedingt vorübergehend etwas dezimiert ist.  (Liebste Grüße und gaaaanz viele Küsse an die Herzallerliebste und meinen kleinen kranken Schatz!!!!)
Überraschend und erfreulich fand ich, dass sich die Erstgeborene (9) richtig konstruktiv in die Konferenz einschaltete. Da schlummert Potenzial, das geweckt werden will!

LUPO unser kleiner Comic-Held steigt auf der Beliebtheitsskala unserer Leser immer weiter. 
Unser LUPO-Zeichner David Schäfer sowie unsere EOS-Redaktionsleiterin Cinzia Verga feilen fleißig an der Fortsetzung der Geschichte.

Ein wichtiger Teil der Konferenz galt natürlich der Manöverkritik - EOS 6 wurde nochmal genau analysiert und intensiv diskutiert. Ein sehr positives Feedback aus dem Kreis unserer Leser zeigte uns einmal mehr, dass offenbar auf dem richtigen Weg sind.
Aber zu verbessern gibt es immer etwas, wir entwickeln uns und unser Magazin stetig weiter.
Die Themenauswahl für unsere Nummer 7 jedenfalls klingt schon sehr vielversprechend...

Schon jetzt scheint sicher: EOS 7 wird wieder klasse.

Dienstag, 17. Mai 2011

Energiewende? In Eppelborn hat sie begonnen. Und trotzdem müssen wir hin und wieder auch mal NEIN sagen.


Wo kommt unser Strom in Zukunft her, wie können wir Energie einsparen?

In Eppelborn hat das Umdenken in einer der wichtigsten politischen Fragen der Gegenwart längst begonnen.
Das lässt sich gleich an mehreren Fakten fest machen.

Unsere Gemeindewerke Eppelborn bieten allen Privatkunden unter der Marke EppelPower ausschließlich Öko-Strom aus zu 100 Prozent regenerativer Energieerzeugung an.
Die gemeindeeigenen Gebäude (Kindergärten, Grundschulen, Bürgerhäuser und Hallen) sind in den vergangenen Jahren alle nach und nach energetisch saniert worden und auch am und im Rathaus läuft derzeit ein entsprechendes Projekt.
Dächer, Decken und Außenwände wurden gedämmt und zum großen Teil mit Vollwärmeschutz ausgestattet. 
Heizungsanlagen wurden modernisiert. 
Sogar die (von Rot-Grün noch im vergangenen Jahrtausend durchgepaukte und fehlerbehaftete) Holzhackschnitzelheizung wurde nach und nach trotz hoher Kosten so hergerichtet, dass sie funktioniert.

Immer mehr öffentliche Gebäude werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, auf dem Kleeberg wurde ein Vorranggebiet für Windkraft ausgewiesen, noch in diesem Jahr sollen dort zunächst drei Windräder erreichtet werden - ökologische Stromerzeugung für rund 1000 Haushalte in unserer Gemeinde.

Erklärtes Ziel der CDU in der Gemeinde Eppelborn (und vor allem auch das Ziel von Gaby Schäfer, unserer Kandidatin für das Amt des Bürgermeisters) ist die energieautarke Gemeinde.
Bei uns soll mindestens soviel Strom erzeugt werden, wie wir alle verbrauchen.
Nachhaltig und regenerativ.
Das Ziel rückt Schritt für Schritt näher. Wir sind auf einem guten Weg.
 
Und trotzdem: 
Wir haben den Mut und sagen auch mal nein, wenn uns ein Projekt nicht ganz koscher erscheint.
Das nennt man dann Verantwortung.
In der letzten Sitzung des Gemeinderates Eppelborn haben wir bei einer Grundsatzentscheidung für einen Windpark in Dirmingen nein gesagt.
Nicht, weil wir generell gegen die Nutzung der Windkraft wären - das diese Unterstellung absoluter Humbug ist, weiß mittlerweile fast jeder in Eppelborn. Im Gegenteil. 
Wie bereits erwähnt waren wir Christdemokraten diejenigen, die mit der Ausweisung eines Vorranggebietes der Windkraft in Eppelborn die Türen geöffnet haben. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass sich ein Investor gefunden hat, der dort einen Windpark betreiben wird.

Aber es gibt ein paar Fakten, die es uns Christdemokraten zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich machen, einem weiteren Windpark in Dirmingen zuzustimmen.
Die Probleme vieler Menschen in Hierscheid und Humes mit dem Windrad auf dem Großen Elmesberg sind bekannt. Das Rad ist - vor allem bei Ostwind - offenbar eine  Geräuschquelle, die viele Bürgerinnen und Bürger der beiden Ortsteile stark belastet.
Nun sollen die geplanten Windkraftanlagen in Dirmingen nochmals um rund die Hälfte höher sein, 150 Meter werden die in den Himmel ragen. 
Fünf mal so hoch, wie der Kirchturm unserer Pfarrkirche St. Sebastian!  

Das Windrad auf dem Großen Elmesberg. Effektiv - aber schon mit einer Höhe von weniger als 100 Meter offenbar für viele Menschen zu laut. 
Die Dirminger Räder wären nochmals um 50% höher, hätten größere Rotoren und damit 
deutlich mehr Luftwiderstand....

Die geplanten Windenergieanlagen entsprechen nach unserem Kenntnisstand nicht dem aktuellsten Stand der Technik - nach Informationen, die unserem Fraktionschef Berthold Schmitt vorliegen, soll die Lärmemission gar um ein Vielfaches höher sein als in Humes.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Entfernung zur nächsten Wohnbebauung weniger als 1000 Meter, ja noch nicht einmal 700 m beträgt.
Ich persönlich vertrete zudem die Ansicht, dass wir mit dem Windpark Kleeberg einen geeigneten Standort ausgewiesen haben. Den sollten wir zunächst weiter forcieren.

Das alles heißt nicht, dass nun in Dirmingen keine Windräder gebaut werden.
Zunächst aber haben wir das getan, was von uns gefordert wurde:
Wir haben nachgedacht. 
Wir haben uns informiert. 
Wir haben so gehandelt, wie wir es verantworten können - und werden dies auch in Zukunft tun.


Sonntag, 15. Mai 2011

Da ist sie wieder: Die Lizenz zum Testen. Und zwar ein wirklich nützliches Produkt.


Meine Freunde (vor allem meine Freundinnen) dürfen sich freuen: 
Gemeinsam mit mir und meiner Herzallerliebsten sind sie eingeladen, ein wirklich nützliches Produkt zu testen:
Blasenpflaster von Compeed.
trnd.com - die Marketingplattform zu Mitmachen -  hat mich eingeladen, einer von 7.500 Testern für die bekannte Marke zu sein und mir eine kleine Auswahl der Compeed-Produkte zugesandt.


Diese Pflaster können Gold wert sein. 
Vor allem in der bevorstehenden Sommerzeit - für viele Mädels die Zeit der Riemchen-Schuhe - sind sie nicht selten ein wichtiger und oft schmerzlindernder kleiner Helfer.

Neben einem Compeed-Blasenpflaster-Mixpack fanden sich in dem kleinen Päckchen von trnd.com satte 20 Produktproben mit je einem Compeed Blasenpflaster der Größe Medium.

Und die werde ich in den kommenden Tagen verteilen.

Frisch gelesen: "Frag Mutti. Das Sparbuch."


Das Internet-Portal  www.FRAG-MUTTI.de ist beliebt. 
Nicht ohne Grund.
Tausende von Rezepten, Haushaltstipps und Ratschläge für (fast) alle Lebenslagen locken nicht nur Junggesellen, die mal schnell wissen wollen, wie man welche Flecken am besten welche Flecken aus den Fasern des guten Sonntagshemds beseitigt.
Immer wieder sorgen ungewöhnliche Tipps aug Frag-Mutti.de für den klassischen Aha-Effekt, wenn sie beim Ausprobieren (manchmal zur Überraschung aller Beteiligten) zum gewünschten Ergebnis führen. 

Als ich neulich mal wieder im Buchladen stöberte, fiel mir dann ein kleines Druckwerk in die Hände, das mich neugierig machte: "FRAG MUTTI. DAS SPARBUCH." 
Und das auch noch - wie passend - preisreduziert als Remittend.
Schließlich gehts in dem Büchlein ja ums Sparen.
Geschrieben (oder zusammengetragen) wurde das Taschenbuch von Bernhard Finkbeiner und Hans-Jörg Brekle.
Den Machern von FRAG MUTTI.
Das Cover sah schonmal ganz lustig aus; besagtes Internet-Portal kannte ich bereits.
Also kurzerhand in die Tüte und mitgenommen. 
Natürlich nicht, ohne vorher brav an der Kasse zu zahlen.


Mittlerweile habe ich das etwas mehr als 250seitige Taschenbuch durch. 
Es ist ganz lustig und lässt sich durchaus in der Comedy-Ecke einsortieren. 
So richtig vom Hocker gehauen hat's mich allerdings nicht. 
Für zwischendurch ist's ganz ok, einige der Spartipps sind auch recht pfiffig. 
Auf das meiste jedoch käme man mit ganz wenig Nachdenken auch von selber.

Na gut - eine Einschränkung muss sein:
Auf den Gedanken, Hähnchenbrustfilets 45 Minuten lang in einem Sud aus Gewürzketchup und CocaCola Zero (den ich dann noch ein wenig mit Knoblauch, Zwiebeln und Pilzen verfeinerte) zu garen, wäre ich unter Garantie niemals gekommen.
Aber ich hab's ausprobiert. Weil mich dieser Gag dann doch neugierig machte.
Und was soll ich sagen: Das Fleisch war wirklich superzart. Und geschmeckt hat es auch. 
Witzig und lecker. 
Das Rezept gibts HIER

Mein Fazit zum Buch: 
Ich hab's (wie schon erwähnt) als Remittend gekauft.
Das war auch gut so - denn es ist ein nettes Büchlein, das einen auh mal Schmunzeln lässt.
Aber es ist kein Werk, das jetzt unbedingt in jedem Bücherregal stehen muss.

Drei von fünf möglichen Sternen - mehr ist für dieses Taschenbuch nicht drin. 
Man hätte einiges mehr draus machen können.

Samstag, 14. Mai 2011

Kommunikation steht im Mittelpunkt: Bei der Siebert-Group ebenso wie bei unserer Bürgermeisterkandidatin Gaby Schäfer


Die Bürgermeisterwahl am 23. Oktober in Eppelborn rückt näher.
Gaby Schäfer, Bürgermeisterkandidatin der Christlich Demokratischen Union (CDU), stellte gestern in den Räumen des Wiesbacher Familienunternehmens Siebert Industrieelektronik GmbH  ihren neuen Internetauftritt www.gaby-schaefer.de den Vertretern der Presse und der lokalen Medien vor.

Firmengründer Walter Siebert mit Bürgermeisterkandidatin Gaby Schäfer und dem amtierenden Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz. Siebert-Produkte findet man mittlerweile weltweit, das Wiesbacher Vorzeigeunternehmen ist ein Aushängeschild für das Saarland und vor allem auch für unsere Gemeinde.

Den Ort der Präsentation hat die soziale engagierte Christdemokratin aus gutem Grund gewählt: „Die Siebert-Gruppe, die mit ihren rund 50 Mitarbeitern in der Wiesbacher Unternehmenszentrale innovative visuelle Kommunikationssysteme herstellt und weltweit vertreibt, ist ein Vorzeigeunternehmen in der Gemeinde Eppelborn“, so Gaby Schäfer.
Trotz internationaler Geschäftsbeziehungen und Zweigniederlassungen sei Siebert ein Eppelborner Unternehmen, das ganz bewusst auf Wiesbach als einzigen Produktionsstandort setze und damit zeige, dass man auch dann international konkurrenzfähig sein kann, wenn man seine regionalen Wurzeln stets im Blick behalte.
Einen ganz wichtigen Grund für seine Standorttreue nennt auch Firmengründer und Seniorchef Walter Siebert. „Eppelborn ist eine unternehmensfreundliche Gemeinde“ betonte er im Gespräch mit Gaby Schäfer.
Als Bürgermeisterin will Gaby Schäfer auf Kontinuität in der kommunalen Wirtschaftspolitik setzen: „Unser Ziel muss es sein, Eppelborn als Wirtschaftsstandort auch in Zukunft attraktiv zu halten. Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und den Gewerbetreibenden muss noch intensiver betrieben werden, um den Standort zu stärken“, betont Gaby Schäfer ausdrücklich und macht diese Aussage auch zu einem Kernpunkt ihres Zukunftsprogramms.

Walter Siebert stellte auch die neueste Produktlinie seines Tochterunternehmes Siebert solar vor. 

Was Gaby Schäfer und Walter Siebert gemeinsam haben? 
Sie setzen beide voll auf Kommunikation. Wenn auch in unterschiedlicher Form. 
Bei Gaby Schäfer steht die Kommunikation mit den Menschen unserer Gemeinde im Vordergrund (wie auch die aktuell laufende Tour durch unsere Gemeinde zeigt), 
Walter Siebert ist mit seinem Unternehmen einer der Marktführer im Produktbereich Visuelle Kommunikation.
Eine Bereicherung für unsere Gemeinde sind sie beide.

Sie ist da: EOS Nr. 6. Noch stylisher, noch interessanter.


Wir haben es wieder getan: Unser Team hat tatsächlich die letzte Ausgabe unseres jungen saarländischen Integrations- und Lifestylemagazins noch einmal getoppt.
Es macht einfach richtig Spaß, in einer derart heterogenen Truppe Ausgabe für Ausgabe eine Zeitschrift herauszubringen, die so unbefangen und bunt daherkommt wie unser Baby EOS.

Das dickste Kompliment geht natürlich an unsere beiden talentierten Layouterinnen Nicole und Daniela sowie unsere stilsicheren Fotografen Isabelle und Peter, aber auch an die unermüdliche Cinzia Verga, die uns immer wieder auf die Eisen geht, damit wir "Schreiberlinge" mit unseren Texten möglichst pünktlich zu Potte kommen.

Und dann gibt es auch noch jemanden, der hinter dem Ganzen steht. Aus dessen kreativem Kopf überhaupt erst die Idee EOS geboren wurde: Giacomo Santalucia - unser Herausgeber.
Wenn Lob verteilt wird (und derzeit kommt es aus nahezu allen Richtungen), darf man Giacomo keinesfalls vergessen. Er steht hinter unserem Magazin. Er zieht zwar nicht die Strippen - aber er schafft es, alles und alle so zusammenzuführen, dass es einfach passt. RESPEKT!!!


Doch genug des Lobes - wenden wir uns unserer neuen Edition zu.
Auch EOS 6 zeigt wieder die spannenden Seiten des Saarlandes. 
Lifestyle, Politik, Kultur, Wirtschaft, Integration, Gesundheit, Humor und gutes Essen vereinen sich mit eigenen Projekten und werden zu einem Ganzen.
Zu EOS 6 eben - einer Zeitschrift, die zudem auch die saarländischen Köpfe zeigt, die man kennen sollte.
In Storys und Interviews treffen wir in der neuen EOS unter anderem...

... die voraussichtliche neue Nr. 1 des Saarlandes

... den Chef der stärksten saarländischen Oppositionspartei

... die erfolgreiche junge Chefin eines großen saarländischen Medienunternehmens

... unseren jungen Comic-Helden und Freund LUPO

... einen Wolf unter Wölfen

... eine Saarländerin, die unseren Kids als Moderatorin im KIKA bestens bekannt ist

... die Magic Artists und ein Zwillingspaar auf dem Weg nach Olympia

Viele weitere Artikel, Texte und Themenbereiche sorgen für eine bunte Mischung. 
Überzeugt euch selbst.
Falls ihr keines unserer 10.000 Exemplare abkriegt - hier gibt die neue EOS auch online

Donnerstag, 12. Mai 2011

Kommentare im EppelBlog - wertvolle Mosaiksteine zu meinem Meinungsbild


Ich bin dankbar für jeden Kommentar.
Auch wenn ich zugegebenermaßen bei politischen Themen (vielleicht ein wenig zu oft) versuche, Bedenken auszuräumen und meine Sicht der Dinge darzustellen: 
Es ist eben meine Sicht der Dinge.
Dass der EppelBlog neutral sei, hab ich nie behauptet.
Aber - und das ist auch die eigentliche Funktion dieses Blogs - er funktioniert in zwei Richtungen. 
Es ist meine kleine Kommunikationsplattform, meine Chance, mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen.
Ich habe Standpunkte. Hätte ich die nicht, wäre ich selbst in der kleinen kommunalen Politik fehl am Platze.
Aber sie sind nicht immer unverrückbar.
Denn auch das sture Verfolgen einer Meinung ist in der Politik, wie überall, fehl am Platz.

Ich nehme alle Äußerungen und Gedanken ernst und diskutiere sie in der Folge sehr oft sowohl mit meinen (politischen) Freunden. 
Und auch mit vielen Verantwortungsträgern.
Bei guten Argumenten lasse mich durchaus auch überzeugen. Deshalb kommt es auch auf Ihre Meinung an! Miteinander sind wir besser und stärker!

Jeder Kommentar trägt zu einer Meinungsbildung bei - 
und manchmal kann ein zweiter Blickwinkel die Sicht der Dinge gravierend verändern.
Auch bei mir.
Meine Bitte deshalb: 
Lassen Sie sich nicht abschrecken!
Sagen Sie ihre Meinung.
Dafür ist die Kommentarfunktion meines Blogs da.   
Ich freue mich auf Sie!

Montag, 9. Mai 2011

Der Kreuzungsbereich B10 / Koßmannstraße wird ausgebaut - zwei Gebäude müssen weichen


In dieser Woche wird der Bauausschuss des Eppelborner Gemeinderates voraussichtlich auch formal den Ausbau des stark frequentierten Kreuzungsbereiches Rathausstraße / Kirchplatz / Koßmannstraße in die Wege leiten und eine entsprechende Vereinbarung mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen beschließen.

Ziel ist es, die Verkehrssituation in diesem Bereich signifikant zu verbessern, indem eine Linksabbiegespur gebaut und eine Ampelanlage installiert werden.
Ein Verkehrskreisel (eine Lösung die mir sehr gut gefallen hätte) ist nach Ansicht der Bau- und Verkehrsexperten in diesem Bereich nicht realisierbar.

Leider muss das alte Weisgerber-Haus, das früher die Marien-Apotheke und zuletzt den Buchladen "LITERAtur" beherbergte, dem Ausbau des Kreuzungsbereiches weichen.
Auch das Nachbargebäude (Kirchplatz 4) wird abgerissen. 
Beide Gebäude befinden sich mittlerweile im Eigentum der Gemeinde.


Wie bereits im Juli vergangenen Jahres im EppelBlog zu lesen war, wird mit dem Weisgerber-Haus ein weiteres markantes Gebäude aus dem Ortsbild verschwinden.
Das ist schade. Der Abriss scheint jedoch unvermeidlich, wenn man die Verkehrssituation wirklich nachhaltig entschärfen will.
Nun zu sagen, dass erneut alte Bausubstanz dem Verkehr geopfert werde und das Erscheinungsbild des Eppelborner Ortskerns leide, ist allerdings zu kurz gesprungen, denn der Abriss bietet auch optisch neue Chancen: 
Mit ein wenig gestalterischer Kreativität kommt der Blick auf unsere Pfarrkirche St. Sebastian besser zur Geltung - schließlich wird mit den alten Gebäuden auch eine Einschränkung des Blickfeldes beseitigt.
Dass außerdem die gefährliche Situation am Fußgängerüberweg Kirchplatz entschärft wird, sollte ebenfalls auf breite Zustimmung stoßen.

Das Datum des Baubeginns steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. 
Spätestens in der zweiten Jahreshälfte 2012 soll die gesamte Baumaßnahme voraussichtlich abgeschlossen sein. Es ist nicht ausgeschlossen, dass mit dem Abriss der beiden Gebäude noch in diesem Jahr begonnen wird.

Freitag, 6. Mai 2011

Mit den Eisheiligen kommt auch die Änderung der Räumpflicht.


"Vor Nachtfrost du nie sicher bist, bis Sophie vorüber ist", sagt der Volksmund.

Nicht zu Unrecht tragen die Heiligen der zweiten Maiwoche den Namen "Eisheilige".
Erst wenn die Namenstage von Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) sowie der (kalten) Sophie am 15. Mai hinter uns liegen, ist der Winter endgültig abgehakt.
Statt an mit Rauhreif bedeckten Windschutzscheiben dürfen wir uns dann wieder auf ein erfrischendes Nass in unseren Schwimmbädern freuen.

Auch im Gemeinderat Eppelborn werden wir den letzten Winter mit seiner überdurchschnittlich großen Menge an weißer Pracht endgültig abhaken und eine neue Straßenreinigungssatzung beschließen - eine Vorschrift, in dem auch die Räumpflicht deutlich bürgerfreundlicher und pragmatischer geregelt sein wird.
Über die Notwendigkeit einer neuen Satzung habe ich bereits in meinem BlogPost vom 12. Januar geschrieben.


Zwei unterschiedliche Vorlagen liegen den Ratsmitgliedern vor: 
Zum einen eine modifizierte Fassung der alten Straßenreinigungssatzung als Entwurf der Verwaltung, zum zweiten aber auch ein Entwurf, der aus meiner Feder stammt, sich eng an einer Mustersatzung des Städte- und Gemeindebundes NRW orientiert und meiner Meinung weniger Bürokratie enthält.

Doch egal welcher Entwurf beschlossen wird - eines ist klar: 
Ein Räumen der Fahrbahnen bis zur Straßenmitte wird künftig nicht mehr vorgeschrieben.
Damit werden wir unser Versprechen aus den Monaten Dezember und Januar einlösen.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Buchempfehlung: "Ich sehe dich" von Janet Clark


Mag sein, dass die nun folgende Rezension so klingt, als sei ich von "Ich sehe dich", dem Debüt-Roman der Münchener Autorin Janet Clark, absolut begeistert.
Das ist Absicht.
Denn ich bin tatsächlich von diesem Thriller absolut begeistert.

Ich habe schon Bücher gelesen, die waren vorne spannend, hinten langweilig.
Auch Bücher, deren Anfang mich nicht vom Hocker riss und die erst in der zweiten Hälfte richtig gut wurden, stehen in meiner Bibliothek.
Andere wiederum hatten einen guten Start in die Handlung, sie hatten auch einen spannenden Schluss - aber im gesamten Mittelteil schleppte sich die Handlung zig Seiten lang nur so dahin.
Bücher, die einfach nur Mist waren, hab ich auch. Zum Glück nur ganz wenige.

Und dann gibt es Bücher, wie eben dieses. 
"Ich sehe dich". Von Janet Clark.
Wenn ihr mich fragt: Ein Knaller!
Ein Krimi voller Spannung. Mit dem Zeug zum Bestseller.
Bereits von den ersten Seiten an spürt der Leser, dass die einfachen Antworten in diesem Thriller nicht gefragt sind. 
Und das liegt auch am Thema.
Es geht in der Geschichte um etwas, das sich fast immer nur hinter verschlossenen Türen abspielt. 
Etwas, bei dem man lieber wegguckt. Und worüber man besser nicht redet. 
Weil es einen ja schließlich nix angeht.
Und man sich ja auch in die Angelegenheiten anderer Leute nicht einmischen soll.
Dabei wäre gerade hier das Einmischen gefragt.
Die Scham der Betroffenen ist oft derart groß, dass sie keine Hilfe suchen, immer wieder siegt die Hoffnung über die Erfahrung.
Sie schaffen es nicht, aus dem Teufelskreis der Gewalt auszubrechen. 


Sara Neuberg, die Protagonistin des Buches, schaut nicht weg. Zumindest nicht bewusst.
Trotzdem entgeht ihr, dass in der Ehe ihrer Schwester Tini einiges ganz und gar nicht in Ordnung ist.  Im Gegenteil: Eigentlich beneidet sie ihre Schwester sogar, denn ihre eigene Ehe verläuft momentan nicht wirklich harmonisch.
Dann jedoch ist plötzlich Tinis Ehemann tot, die Polizei vermutet Mord, Saras Schwester sitzt in U-Haft.
Sie habe ein Motiv heißt es. Und dass sie im Internetforum einer Selbsthilfegruppe den Mord geplant habe.
Doch die Journalistin Sara ist sich sicher: Niemals ist ihre Schwester eine Mörderin. 
Sie ermittelt auf eigene Faust. 
Und gerät unversehens zwischen alle Fronten. 

So spannend das Buch ist - es regt auch zum Nachdenken an. Zum Grübeln.
Sehr schnell steht eine Frage im Raum: Wo und wie fängt häusliche Gewalt eigentlich an... ?
Mein Fazit: LESENSWERT! Ein richtig gelungenes Debüt. 
Bereits mit ihrem Erstling spielt Janet Clark in einer Liga mit etablierten Autorinnen wie Tess Gerritsen oder Joy Fielding.
Auf ihre weiteren Bücher darf man gespannt sein.

Mittwoch, 4. Mai 2011

Der neue Finsterwalde-Platz ist fast fertig - Eröffnung im Juni geplant


Es ist unbestreitbar eine optische Aufwertung:
Das Eppelborner Rathaus hat mit dem neu gestalteten Finsterwalde-Platz nun ein durchaus repräsentatives und vor allem einladendes Entrée.
Rund 295.000 Euro wurden investiert. 
Die jahrelange Ära von Schotter, Kies und Staub auf einem tristen Rathausvorplatz ist vorbei. Zwei Drittel der Kosten wurden dabei erfreulicherweise über das noch laufende Ortskernsanierungsprogramm vom Land und vom Bund finanziert.


Zum Glück hat sich zudem, während der Planungsphase, der Ortsrat Eppelborn unter Federführung des Ortsvorstehers sehr dafür eingesetzt, dass die Zahl der Parkplätze durch die Neugestaltung nicht zu stark sinkt.
18 Kurzzeit-Parkplätze stehen nun auch in Zukunft den Besuchern des Rathauses sowie den Kunden der umliegenden Geschäfte zur Verfügung.
Der mittlere Teil des Finsterwalde-Platzes wird zum Kommunikationsplatz mit Ruhebänken, eingerahmt durch einen Grünstreifen und Bäume. Das neue Buskap, das die alte Bushaltebucht ersetzt, ermöglicht auch Menschen mit Behinderung einen barrierefreien Zugang zu dem attraktiv gestalteten Platz und und stellt eine deutliche Verbesserung beim Ein- und Aussteigen dar.
Auch für die Rathausstraße - eine der am stärksten befahrenen Straßen in unserer Gemeinde - ist der neue Finsterwaldeplatz eine weitere optische Aufwertung.

Dienstag, 3. Mai 2011

Gestern abend im Jean-Lurcat-Museum: Ein literarischer Ausflug mit biblischen Hintergrund.


Zum Glück für die Freunde guter Bücher:
Es gibt sie auch in Eppelborn, die kleinen literarischen Leckerbissen.
Gestern wurden sie dargereicht in einer einer Veranstaltung, mit der unser Pfarrer Matthias Marx außerhalb des sakralen Raumes an seine Fastenpredigten anknüpfte.
Nicht ganz grundlos wurde als Veranstaltungsort das Jean-Lurcat-Museum auserkoren.


Gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Lurcat-Stiftung, Günther von Bünau, trug er vor allem Texte von Fritz Graßhoff vor - in enger Anlehnung an das Buch Kohelet aus dem Alten Testament der Bibel.
Marx gelang es zudem, eine Brücke zum Werk des Künstlers Jean Lurcat zu schlagen - denn auch dieser hat in zwei seiner Werke Zeilen aus dem Buch Kohelet verwandt.

Eine gelungene Zusammenfassung des Abends finden sie im Blog "Bachmichels Haus" der Eppelborner Unternehmerin Andrea Juchem.
Ich bin sehr zufrieden, mir die Zeit für den Besuch dieser Veranstaltung genommen zu haben.

Montag, 2. Mai 2011

Der Mai ist gekommen...


...die Bäume schlagen aus - oder werden traditionsgemäß aufgestellt.
Wie in meinem Heimatdorf Habach.
Am Vorabend des 1. Mai - in unseren Breiten auch als Hexennacht bekannt - stellten die tatkräftigen Männer der Habacher Feuerwehr erneut den "Maibaum" auf dem Dorfplatz auf. 
Hinterher wurde im Bürgerhaus zünftig bis in den Mai gefeiert. 

Mit ein wenig technischer Hilfe...

...geht auch das Maibaumsetzen etwas leichter von der Hand.
 
Ein erfahrenes Team hinter der Theke sorgte ebenso wie das Duo am Rostwurstgrill für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste.

Dass sich bereits zu Beginn des Spektakels eine gute Nachricht verbreitete, trug ein Übriges zur guten Laune bei: 
Unsere Kicker vom SV Habach setzten sich beim Tabellenzweiten der Landesliga Nordost mit 1:0 durch und konnten sich damit nun selbst wieder auf den wichtigen Relegationsplatz 2 vorschieben. Glückwunsch! 

 Sieg im Auswärtsspiel: Die Fans freut's.