Sonntag, 12. Juni 2011

Kirmesimpressionen


Die Eppelborner Pfingstkirmes erwies sich vor allem heute Nachmittag wieder als Publikumsmagnet.
Zur Halbzeit ein paar Schnappschüsse:

Mutiger "Kirmesvater": Berthold Schmitt zeigte, dass große Höhen und ein schneller Absturz ihn nicht schrecken. Mutig bestieg er den Free-Fall-Tower "Adrenalin"....

...um nach oben zu entschweben, einen kurzen Blick über das Illtal zu genießen und wenig später in freiem Fall nach unten zu sausen.

Viel Spaß hatten auch meine beiden jungen Pilotinnen. In der  Luft ebenso....

...wie im Straßenverkehr oder....

 ...beim Ritt auf dem Dino.



Samstag, 11. Juni 2011

Energiepolitischer Kongress - die CDU Saar diskutierte zielorientiert das Mega-Thema der Zukunft


Das Thema "Energie der Zukunft" interessiert mich wirklich sehr.
Auch aus Verantwortungsbewusstsein gegenüber meinen Kindern - und weil ich mich aus diesem Bewusstsein heraus in meiner Gemeinde (und manchmal auch darüber hinaus) politisch engagiere.

Eine Teilnahme am Energiepolitischen Kongress der CDU Saar gestern abend war deshalb für mich eine Selbstverständlichkeit.
Dass unsere neue CDU-Landesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer, nur wenige Tage nachdem sie in ihr neues Amt gewählt wurde, bereits mt ihrem Team eine solche Veranstaltung auf die Beine stellte, zeigt mir: 
AKK meint es ernst mit der neuen Diskussions- und Informationskultur in unserer CDU.


Mit Bundesumweltminister Norbert Röttgen, dem EU-Energie-Kommissar Günter Öttinger sowie dem saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller war das Podium exzellent und hochkompetent besetzt.

Mit ziemlich viel Glück ergatterte ich noch einen Stuhl in der ersten Reihe. 
Der Saal in der Saarbrücker Congresshalle füllte sich rasant, zusätzliche Stühle mussten herangeschafft werden - und trotzdem mussten viele stehen.
Doch es lohnte sich.
Bereits die gelungene Einführung in das Thema des Abends hatte es in sich: 
Selbstbewusst stellte Annegret Kramp-Karrenbauer dar, wie sie sich die Energiewende vorstellt - und welche Grundbedingungen eingehalten werden müssen. "Energie muss bezahlbar bleiben", forderte sie und betonte, dass die energetische Sanierung von Wohngebäuden eine wichtige soziale Aufgabe sei.


"Zweiunfünfzig Prozent der Saarländer leben in ihren eigenen vier Wänden. Soviel wie nirgendwo sonst im Bundesgebiet", machte die CDU-Landeschefin deutlich und bekräftigte, sie setze auf Motivation und Freiwilligkeit statt auf Zwang bei der energetischen Sanierung alter Häuser - das werde sich auch im Energie-Masterplan der Landesregierung niederschlagen.

Nobert Röttgen wiederum machte deutlich, wieso die Energiewende von evidenter Bedeutung ist: "Wir können noch 15 Jahre so weiter machen, aber keine dreißig oder vierzig Jahre mehr" stellte er fest und verwies auf die rasant knapper werdenden fossilen Rohstoffe.
Dass die Atomkraft nicht die Zukunft sein könne, wisse nach der Katastrophe im Hochtechnologieland Japan jeder, so Röttgen. "Das war die erneute Erfahrung, dass der Mensch die Natur nicht beherrschen kann" . Der Bundesumweltminister erinnerte daran, dass die Menschen in Japan noch jahrelang unter den Folgen zu leiden hätten. Und dies sei nicht das erste schwere Unglück: "25 Jahre ist die Katastrophe von Tschernobyl her - und die letzten Opfer sind noch nicht einmal geboren", mahnte Röttgen.


Engagiert und mit großer Überzeugungskraft schilderte der Rheinländer, dass es weit mehr Gründe für die Energiewende gibt, als nur die Katastrophe von Fukushima. Aber er erläuterte auch, wie der Weg in eine neues Zeitalter der Energieerzeugung aussehen wird.
Wichtigste Bedingung: "Ein Ausstieg macht nur Sinn, wenn wir auch eine Konzeption für den Einstieg in erneuerbare Energien haben!" Als Ziel definierte er einen Anteil von 80 Prozent Erneuerbarer Energie bei der Stromproduktion bis zum Jahr 2050.


EU-Kommissar Öttinger ergänzte in seinem Redebeitrag unter anderem, wie wichtig eine Zusammenarbeit aller europäischer Länder und auch der südlichen Mittelmeer-Anrainer sei. Als Beispiel nannte er die beiden großen Gasleitungen (die Ostsee-Pipeline aus Russland und auch das Projekt "Nabucco", die große Gaspipeline aus Aserbeidschan über Georgien und weitere Länder bis nach Deutschland) und auch das Solar-Projekt "Desertec". "In Deutschland haben wir 800 Sonnenstunden im Jahr, in Marokko 2500. Wo würde wohl ein weitblickender Investor eher investieren" fragte Öttinger, betonte aber gleichzeitig, dass auch bei uns die Photovoltaik weiter ausgebaut werden müsse.
Auch zum dringend erforderlichen Ausbau der Stromnetze bezog der Baden-Württemberger Stellung. "Die Genehmigungsverfahren müssen deutlich beschleunigt werden", so Öttinger. Nur mit modernen, intelligenten Netzen wird der Einstieg in das Zeitalter der Erneuerbarer Energien nachhaltig gesichert."


Den gesamten Kongress an dieser Stelle wiedergeben zu wollen, würde den Rahmen sprengen - aber ein Fazit des Abends will ich auf jeden Fall wagen: 
Wir sind auf dem richtigen Weg!

Das bestätigte auch die anschließende Diskussion im Podium. 
Eine Diskussion die keine Fragen offen ließ und in der Peter Müller nochmals klare Worte zur Bezahlbarkeit von Energie fand.
In vielen Gesprächen, die ich noch im Anschluss an die Veranstaltung mit Freunden und Bekannten führte, wurde deutlich: Das war eine gelungene Veranstaltung.
Die CDU ist auch für dieses Thema bestens aufgestellt - eine wichtige Voraussetzung für die vor uns liegenden Herausforderungen.



Freitag, 10. Juni 2011

Die Eppelborner Pfingstkirmes - die größte Dorfkirmes des Saarlandes - öffnet ihre Pforten!


An diesem Wochenende ist es wieder soweit: 
Die Eppelborner Pfingstkirmes öffnet ihre Tore! 
Das größte Spektakel des gesamten Illtals beginnt.

Pfingstsamstag, 17 Uhr ist die Eröffnung - 
und dann wird gefeiert bis zum großen Höhenfeuerwerk am Dienstagabend.

Über die Hauptattraktion - den Free-Fall-Tower Adrenalin habe ich bereits geschrieben.
Und auch darüber, dass dieses Jahr erstmals seit ich denken kann, die Twister fehlen wird.
Alles andere schauen Sie sich am besten selber an. 
Für Attraktionen und alles was zu einer richtigen Kirmes dazugehört, ist bestens gesorgt. 
Ab morgen - auf dem Eppelborner Festplatz!




Dienstag, 7. Juni 2011

Geschmacklos.


Satire darf, ja sie muss überspitzen. 
Die Provokation ist ein probates Stilmittel einer Glosse, eines "kurzen und pointierten, oft satirischen  oder polemischen, journalistischen Meinungsbeitrags in einer Zeitung oder Zeitschrift", wie wikipedia treffend schreibt.
Was uns jedoch heute unser saarländisches Regionalblättchen "Saarbrücker Zeitung" unter der Überschrift "Mündige Bürger" als angebliche Glosse zum Thema Politische Mitbestimmung via facebook serviert, ist, zurückhaltend ausgedrückt, ein krasser Fehlgriff.

Viel mehr schafft es die - eigentlich erfahrene - Journalistin Pia Rolfs  in ihrer heutigen Geschmacklosigkeit (bildlich gesprochen) selbst aus der untersten Schublade noch den Boden herauszutreten:

"(...)  Und die nächste Bundestagswahl könnte sich vollends erübrigen. Dann nämlich, wenn die Bürger jetzt im Internet abstimmen könnten, was ihre Politiker in der Bundestagskantine serviert bekommen. Gerüchten zufolge sind die Favoriten "Hähnchenfilet an Salmonellen", "Sushi Fukushima" und großer "Ehec-Salat"."

Vor dem Hintergrund des millionenfachen Leids in Japan und der Tatsache, dass eine steigende Zahl von Menschen in den Kliniken unseres Landes um ihr Überleben kämpft und viele der an EHEC Erkankten bleibende körperliche Schäden zurückbehalten werden, finde ich diesen kläglich gescheiterten Versuch einer Glosse mit Verlaub: ZUM KOTZEN.

Hätte ein Politiker eine solche Äußerung getan, ein Flut von Rücktrittsforderungen wäre (zu Recht) über ihn hereingebrochen - und mit an der Spitze stünden auch die Kommentatoren unserer Gazetten.


Samstag, 4. Juni 2011

Ein Dorf feiert: Gaumen- und Gurgelfest in Bubach


Das Gaumen- und Gurgelfest in Bubach hat Tradition. 
Zwar ist es wie so viele Volksfeste in den vergangenen Jahre etwas geschrumpft - aber das Fest auf dem Bubacher Dorfplatz hat trotzdem noch immer seinen ganz eigenen Charme.
Es ist eines der Feste, auf denen man es lange aushalten kann. 
Selbst mir ist's schonmal passiert, dass ich vom Sonnenaufgang überrascht wurde ;-)

Tradition hat übrigens auch der Fassanstich, der - obwohl das Fest ja schon gestern begann - wie immer am Samstagabend stattfand. 
Und auch wenn der Donner rollte und Blitze übers Firmament zuckten - bis das kühlende Nass aus dem Fass sprudelte, blieben die Schleusen des Himmels geschlossen. 
Erst ein kleines Weilchen danach setzte dann auch der Regen ein. 
Zum Glück nicht prasselnd, sondern als allgemeinder Landregen. Und hätten es meine bezaubernden beiden Zwillings-Grazien nicht vorgezogen, Mamas und Papas Ermahnungen zu ignorieren und immer wieder trotz kaum überstandener Bronchitis im Regen herumzulaufen, wären wir wohl auch heute noch etwas länger geblieben.

Morgen wird übrigens mit einem Human Table Soccer oder besser gesagt einen Maxi-Kicker-Turnier für ein sportliches Spektakel gesorgt.
Wen Hunger und Durst plagen, dem sei - neben anderen Gerichten - der Schdaawisch-Teller empfohlen: Curry-Wurst mit Weck + Pommes + 1 Bier. 
Und das alles für schlappe fünf Euro.

 Dunkle Wolken drohten...

... doch der Schirmherr machte seinem Namen (zunächst) alle Ehre.

Beim Fassanstich setzte man auf die Fertigkeiten des Ostens - der Bürgermeister unserer Partnerstadt Finsterwalde, Jörg Gampe (hier Arm in Arm mit Ortsvorsteher Werner Michel), meisterte seine Aufgabe mit Bravour...

...so dass die Festgemeinde bald die Krüge heben konnte. 
Ein Prosit der Gemütlichkeit :-)

Der Finsterwaldeplatz erstrahlt in ganz neuem Glanz - eine Klimaschutz-Skulptur mahnt zur Nachhaltigkeit


Die Gestaltung des Platzes ist rundum gelungen.
Eine Tatsache, die selbst die Lausitzer Rundschau, die Heimatzeitung in unserer Partnerstadt Finsterwalde erwähnenswert findet: "In einen grünen Platz mit vielen Bäumen" sei der Finsterwaldeplatz verwandelt worden, schreibt sie.
Wenn sich nun das Grün der Bodendecker ausbreitet und die Bäume in den kommenden Jahren ihre Krone erst so richtig entfalten, wird der neue Finsterwaldeplatz ganz sicher seine einladende Wirkung noch weiter steigern.
Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz lud die Bewohner der Rathausstraße ein, künftig hier ihr "Straßenfest" zu feiern - eine Anregung, die mit spontanem Beifall von der großen Zahl der Besucher aufgenommen wurde.

Abgerundet wird die Platzgestaltung auch durch eine neue Skulptur. 
Mag man Kunstwerken auch bisweilen skeptisch gegenüberstehen - die Klimaschutzskulptur auf dem Finsterwaldeplatz ist eine außerordentlich gelungene Umsetzung der Idee.
Aber schauen Sie sich die Skulptur am besten selber an.
Lassen Sie das Kunstwerk auf sich wirken.

Nach Bürgermeister Fitz-Hermann Lutz ließ auch Staatssekretärin Gaby Schäfer es sich nicht nehmen, in Vetretung des saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller einige Worte zum Platz und seiner Geschichte zu sagen. (von links: Gaby Schäfer, Bürgermeister Firt-Hermann Lutz, Ortsvorsteher Berthold Schmitt, der Gemeindebeigeordnete Werner Michel sowie der CDU-Fraktionsvorsitzende der Finsterwalder Stadtverordnetenversammlung Rainer Genilke.

Gemeinsam mit Staatssekretärin Gaby Schäfer enthüllten die Bürgermeister der Partnerstädte Finsterwalde und Eppelborn, Jörg Gampe und Fritz-Hermann Lutz die neue Klimaschutz-Skupltur - ein Denkmal, das stets daran erinnern soll, das Klimaschutz eine Gemeinschaftsaufgabe ist, die bereits auf kommunaler Ebene beginnt.

 Schließlich kam auch noch Ministerpräsident Peter Müller (links im Bild)  - etwas zu spät, aber aus gutem Grund: Er verhandelte zuvor noch auf dem Energie-Gipfel der Bundesregierung und der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten über den Atomausstieg und den besten Weg zu einer sicheren und nachhaltige Ernergie-Erzeugung. 
Wie passend!


Donnerstag, 2. Juni 2011

Offensive für bezahlbare und nachhaltige Energie - Christdemokraten aus Eppelborn auf Info-Tour


Wo kommt unsere Energie in Zukunft her?
Wird sie noch bezahlbar sein?
Ist unsere Energieversorgung überhaupt noch gesichert?
Werden Handel, Handwerk und Industrie wettbewerbsfähig bleiben?

Fragen, die derzeit viele Menschen - vor allem in Deutschland - bewegen:
Fragen, die wir ernstnehmen.

Einige meiner Freunde und ich haben keine Lust zu warten, bis irgendjemand die Antworten gibt. Wir haben keine Lust zu warten, bis alle Züge abgefahren sind.
Im Gegenteil: 
Wir machen uns auf den Weg und suchen aktiv die Chancen, die sich jetzt bieten.
Wir gehen voran.

Nicht erst seit Fukushima bin ich der Meinung, dass die Energieversorgung als Teil der Daseinsvorsorge in kommunale Hände gehört. 
Und ich bin auch nicht erst seit gestern fest der Meinung, dass eine dezentrale Stromerzeugung auf der Basis erneuerbarer Rohstoffe oder unerschöpflicher Ressourcen große Chancen für unsere Kommunen - auch für die Gemeinde Eppelborn - bietet. 
Oft genug habe ich mich (auch im EppelBlog) bereits in diese Richtung geäußert. 
Unter anderem hier, hier, hier und auch hier.

Dass ich in meinem Fraktionschef im Gemeinderat Berthold Schmitt und in unserer Bürgermeisterkandidatin Gaby Schäfer zwei engagierte und weitblickende Mitstreiter gefunden habe, macht mir Mut.
Diese beiden musste ich nicht erst überzeugen, denn auch ihre Ziele in der Energiefrage sind klar definiert:
Energie muss bezahlbar bleiben, Energieerzeugung sollte sauber und nachhaltig sein.

Gaby Schäfer bekräftigte bei ihrer Auftaktveranstaltung für die Bürgermeisterwahl: 
"Ich will gemeinsam mit Ihnen Eppelborn zur energieautarken Gemeinde machen!"
Ein mutiger Satz.
Ein Satz, der zeigt, dass sie die Herausforderungen der Zukunft annimmt und die Weichen endgültig in eine neue Richtung stellen will, dass sie Überzeugungsarbeit leisten und die Menschen in unserer Gemeinde mitnehmen will. 
Schon jetzt gibt es Regionen in Deutschland, die diesen Weg gehen und damit erfolgreich sind.
Und jede(r) hat die Möglichkeit, diese Regionen zu besuchen, sich vor Ort zu informieren.
Allerdings nutzt nicht jede(r) diese Möglichkeit.
Wir schon.

Unsere Bürgermeisterkandidatin Gaby Schäfer, der CDU-Fraktionvorsitzende im Gemeinderat und Eppelborner Ortsvorsteher Berthold Schmitt und ich nahmen uns in dieser Woche einen Tag frei und machten uns auf den Weg nach Alflen im Landkreis Cochem/Zell.
Dort machte die FNR-Ländertour Station.

In Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) wurden
Best Practice-Bioenergie-Modelle vorgestellt und die außerordentlich erfolgreichen Biogasanlagen sowie das Projekt "Bioenergiedörfer Schmitt und Gillenbeueren" präsentiert.


Nachdem der Parlamentarische Staatssekretär im BMELV Peter Bleser bereits sehr sachkundig in die Thematik eingeführt hatte, erläuterte der Landrat des Landkreises Cochem/Zell Manfred Schnur (CDU) eindrucksvoll die Ziele und Maßnahmen des Projekts sowie die Bedeutung der Bioenergieproduktion für die regionale Wertschöpfung.
Auch die weiteren Referenten wussten Interessantes zu berichten und glänzten durch ihr Detailwissen. Keine Frage blieb unbeantwortet.



Die Erfolgsmodelle "Bioenergieregion Cochem/Zell" und "Bioenergie-Dörfer Schmitt und Gillenbeuren" zeigten eindrucksvoll, welche Vorteile eine nachhaltige Energieerzeugung für eine gesamte Region haben kann:

  • Saubere und CO²-neutrale Energie-Erzeugung 
  • Regionale Wertschöpung
  • Günstige und stabile Energiepreise
  • Schaffung neuer Arbeitsplätze
  • Existenzsicherung für Landwirtschaft und Handwerk
  • Sicherung der kommunalen Zukunftsfähigkeit
  • Stabilisierung kommunaler Finanzen

Die einzelnen Fachvorträge der Veranstaltung in Alflen und noch einiges mehr finden Sie hier zum Download.

Diese Fahrt hat sich gelohnt. 
Wir konnten unser Wissen und unsere Erkenntnisse zum Thema Bioenergie weiter ausbauen. Sich vor Ort Erfolgsmodelle en detail anzuschauen und mit eigenen Augen zu sehen, was alles möglich ist, wenn viele in einem Dorf an einem Strang ziehen, ist für die kommunalpolitische Arbeit von unschätzbarem Wert. 
Neue Erkenntnisse und Informationen in unsere Programmatik einfließen zu lassen um sie anschließend in realen Projekte umzusetzen ist die Basis meines Engagements.
Ein altmodisches Verständnis von Kommunalpolitik? Nein!
Erst wenn man sich Ziele setzt, wenn man selbst Projekte angeht,
und sich im Sinne des Ganzen richtig in die Themen hineinkniet anstatt nur aus dem Bauch heraus Entscheidungen zu treffen -
erst dann macht politisches Gestalten richtig Spaß!

Sonntag, 29. Mai 2011

Saison vorbei. Habach erreicht als Vizemeister der Landesliga Nordost die Relegation. So geht es weiter:


Zunächst noch einmal herzliche Glückwünsche in die Habach. 
Der SV Habach hat die Vizemeisterschaft in der Fußball-Landesliga Nordost errungen und spielt somit in der Relegation um den Aufstieg in die Verbandsliga.

Nur gegen wen die Habacher spielen, ist derzeit noch ein kleines Rätsel.
Klar ist: Der Gegner kommt aus der Landsliga Südwest.
Doch dort stehen zwei Mannschaften punktgleich an der Spitze - es kommt zum Entscheidungsspiel, zum großen Showdown zwischen dem Erstplatzierten SSV Überherrn und dem nur im Torverhältnis schlechteren SV Saar 05 Jugend am kommenden Mittwoch, dem 1.6. um 19 Uhr in Siersburg.

Der Verlierer dieses Entscheidungsspiels tritt dann am nächsten Sonntag, dem 5. Juni 2011 um 15 Uhr im Saarwiesen-Stadion der Sportfreunde Saarbrücken gegen die Kicker des SV Habach an.
Für Spannung ist gesorgt.

Unsere Kirche soll schöner werden...


... und ein Bunter Abend der Vereine sollte helfen, einen weiteren Teil der Renovierungskosten aufzubringen.

Pfarrer Matthias Marx und der Pfarrgemeinderat hatten die Vereine unserer Gemeinde um Unterstützung gebeten - mit Erfolg.
15 Vereine und Institutionen machten mit. Einige auf der Bühne, andere überall dort, wo man eben an einem solchen Bunten Abend fleißige und helfende Hände gebrauchen kann.

Den Auftakt des bunt gemischten Showabends machten die "Kirchturmspatzen", der Kinderkirchenchor mit ihrem Spatzenboss Uwe Alter: Einem Medley bekannter Volkslieder folgten einige freche und muntere Lieder, danach begeisterten sie mit "Kasachok" und dem Lied "Das Glück der Welt" die Zuschauer restlos und mussten gar eine Zugabe geben.

Die Kirchturmspatzen - der mittlerweile größte Kinderchor des Saarlandes

Auch das weitere Programm konnte sich sehen lassen:
Die fliegenden "Vier von der Tankstelle", vier Jungs vom Turnverein Eppelborn, zeigten Akrobatik mit Saltos, Schrauben, FlicFlac und Pyramiden,  die Kirchturmspatzen demonstrierten mit Uwe Alter in einem Sktech, was so alles passieren kann, wenn man einem Beamten einen Zauberstab in die Hände gibt, der Chor der "Wohlfühlschule", des Fördervereins der Grundschule Eppelborn / Bubach stellten unter Beweis, dass auch Grundschüler bereits die französische Sprache zur Bühnenreife bringen können.

Die 4 von der Tankstelle

Ein weiteres Highlight war das Bühnenstück der Jungstars vom Theaterverein Bubach: Rappende Frösche, die ihr Grün satt hatten und eine Party veranstalteten, zu der jedes Mitglied der Tier- und Pflanzenwelt eingeladen war, der etwas Rotes vorzuweisen hatte. Zum Glück schmugglelte sich auch der Igel unter die Schar der Gäste - denn als plötzlich ein Überraschungsgast mit großem rotem Schnabel für Entsetzen bei den Fröschen sorgte, wusste er was zu tun war....

Die Hophop-Frösche vom Theaterverein Bubach zeigten ein beeindruckende schauspielerische Leistung.

Musikalisch ging es weiter mit der Chorvereinigung Bubach-Calmesweiler und nach der Pause mit dem Instrumentalverein Eppelborn, der tief in die Kiste seine umfangreichen Repertoires griff und unter anderem mit einem tollen Robbie-Williams-Medley für Begeisterung sorgte.

Die legendäre Habacher Boygroup "The Heroldsingers"
 
Die "Gruppe Regenbogen" gab sich bei ihren Tänzen zu einem bunten Strauß von Udo-Jürgens-Melodien besondere Mühe und präsentierte, was ihre Akteure trotz Handicap tänzerisch drauf haben.
Der Turnverein zeigte im weiteren Verlauf des Abends, den der Eppelborner Figaro Günter Schmitt in gekonnter Manier moderierte, noch zweimal sein Können - erst erneut turnerisch, dann tänzerisch - um anschließend die Bühne frei zu machen für die legendären Habacher Heroldsingers, die ganz zum Schluss nochmals den Saal anheizten.
Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, ein schöner Abend für die gesamte Familie - und ein weiterer Schritt zur erfolgreichen Renovierung unserer Pfarrkirche St. Sebastian.

P.S.: 
Spenden für die Renovierung unserer Pfarrkirche St. Sebastian sind weiterhin willkommen. Und wenn Sie ein Freund eines guten Tropfens sind, so sei Ihnen der Jubiläumswein zum 250. Geburtstag unserer Pfarrkirche wärmstens und (trotzdem am besten leicht gekühlt) ans Herz gelegt. Einfach im Pfarramt nachfragen!




Samstag, 28. Mai 2011

Mit dem Roten Baron übers Ruhrgebiet


Diese fantastische Doppeldecker-Tour ist empfehlenswert: 
Mit dem Roten Baron durch die Lüfte über dem Ruhrgebiet.


Am Rande eines Kurztrips nach Essen hatte ich die Gelegenheit, mit einigen Kollegen einen Rundflug über das Ruhrgebiet zu machen.
Essen, Duisburg, Herne, Oberhausen und einiges mehr von oben zu betrachten hat seinen ganz eigenen Reiz und vermittelt interessante Eindrücke. 


Sehr schnell wird mit einem Klischee aufgeräumt: 
Grau, staubig und von rauchenden Fabrikschloten verqualmt ist im einstigen Kohlenpott eigentlich garnix mehr.  Trotz dichter Besiedelung ist das Ruhrgebiet eine Landschaft mit sehr viel Grün, der Strukturwandel ist sichtbar.

Zwei Blicke auf den Duisburger Hafen - den größten Binnenhafen Europas:

Das CentrO in Oberhausen von oben - ebenfalls noch immer eines der drei größten Einkaufszentren Europas:

Der Rote Baron, ein propellergetriebenes Antonov-Doppeldecker-Flugzeug mit Baujahr 1957, machte den Flug zu einer spannenden Sache. Trotz verhältnismäßig starkem Wind war es ein angenehmer Flug - ein Erlebnis, das Spaß gemacht hat.


Vielen Dank an die Kollegen, die den Flug für uns organisiert haben!!!

Dienstag, 24. Mai 2011

Frisch gelesen: "tschick" von Wolfgang Herrndorf


Ein Glück, wenn man im Buchladen auf eine Verkäuferin trifft, die selber dem Lesen von Büchern verfallen ist und die beim Schildern der Kurzfassung eines Buches eben dieses Leuchten in den Augen hat, das dem erfahrenen Buchjäger sagt: 

Geh an diesem Buch nicht achtlos vorüber!

Zunächst war es trotzdem nur ein kurzer Blick, den ich "tschick" schenkte. 
"OK", dachte ich, nur wenig überzeugt. 
"Ein Jugendbuch".
Das Cover war unzweideutig.
Der kurze Anreißer auf der Rückseite des Buchdeckels half mir nicht wirklich weiter, war wenig aussagekräftig.
Und den "Esel des Monats" der Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien "Eselsohr", mit dem "tschick" ausgezeichnet worden ist, kannte ich bis dato ebensowenig wie besagtes Magazin.

Mein zweiter Blick - nun schon genauer - galt dem Klappentext.
Und der machte mich dann endgültig neugierig.

"Ein klappriges Auto kam die Straße heruntergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt.
Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus.
Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. "Ah", sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. "Macht das Spaß?"


Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise. Maik Klingenberg wird die großen Ferien alleine am Pool der elterlichen Villa verbringen.
Doch dann kreuzt Tschick auf.
Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Assi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es nach der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel an Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zu Hand.
Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn."

"Oha", dachte ich. "Ein Vergleich mit Tom Sawyer und Huckleberry Finn ist gewagt."
Denn eigentlich sind Mark Twains Bücher unvergleichlich. Das wollte ich mir dann doch genauer ansehen. Also: gekauft und aufmerksam gelesen.

Zum Glück. Ein richtig gutes Buch.
"Tschick" ist eine absolut gelunge Adaption von Twains Story.
Ein richtig gut erzählte Geschichte, die tatsächlich stellenweise an Huckleberry Finn erinnert. Ausgesprochen glaubwürdige Charaktere, interessant und bildhaft beschriebene Schauplätze und eine spannende Handlung ergänzen sich zu einem perfekten Ganzen.

Außerordentlich gut!
Es hat Spaß gemacht, diese Geschichte zu lesen.
Und genau das ist es, was ein gutes Buch ausmacht.

Prädikat aus diesem Grunde: Empfehlenswert!!!
Vor allem auch für jüngere Leser.


Montag, 23. Mai 2011

Start in den Bürgermeisterwahlkampf.


Sie sind herzlich eingeladen:

Start in die Bürgermeisterwahl
 
24. Mai 2011 ab 19.00 Uhr im Big Eppel. 
Mit Musik, Maibowle und mehr....
 Bringen Sie Ihre Ideen mit:
die Eppelborner Wunschwand wartet! 


Sonntag, 22. Mai 2011

Herzliche Glückwünsche an unsere Erfolgsmannschaften aus dem Herzen des Illtals


Zwei gute Gründe zum Feiern gibt's heute:

Der SV Bubach-Calmesweiler hat verdient die Meisterschaft in der Kreisliga A errungen und spielt ab der kommenden Saison in der Bezirksliga.

Die Bilanz am 33. Spieltag kann sich sehen lassen: 122 geschossenen Toren stehen gerade mal 27 Gegentreffer gegenüber. 
Das ist das Rezept, das eine Mannschaft zum Meister macht - eine stabile Abwehr und ein sicherer Torhüter halten die Bude sauber, während das Mittelfeld Druck nach vorne macht und die Angriffspieler die Tormaschinerie anwerfen.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH SV BUBACH-CALMESWEILER!!!

Auch zwei Spielklassen höher, in der spielstarken und sehr ausgeglichenen Landesliga Nordost hat sich was getan, das positiv in den Annalen des Eppelborner Gemeindefußballs vermerkt werden muss:  
Nachdem die Jungs des SV Habach souverän heute ihr Heimspiel gegen die TuS 1911 Rentrisch mit 4:2 gewonnen haben und parallel dazu der SV Grügelborn die Verfolger aus Einöd-Ingweiler mit 5:3 nach Hause schickte steht fest:
Der Sportverein Habach ist VIZEMEISTER in der Landesliga Nordost!
Mit diesem Erfolg haben sich die Kicker aus dem Habacher Waldparkstadion gleichzeitig auch den Relegationsplatz gesichert und spielen in Kürze gegen einen Konkurrenten aus der Landesliga Südwest um den Aufstieg in die Verbandsliga.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH SV HABACH!!!

Ein sportlicher Samstag im Illtal


In den beiden Illtalgemeinden Eppelborn und Illingen war gestern ganz schön viel Bewegung.
Und meine Älteste (9) war mittenmang dabei.
Zunächst meisterte Noelle erfolgreich das Sportfest ihrer Grundschule St. Sebastian Eppelborn auf  im "Stadion am Schloss" des SV Bubach-Calmesweiler.
Kurze Zeit nach dem Sportfest ging es für die angehende Gymnasiastin weiter zum City-Lauf in unserer Nachbargemeinde Illingen - während Papa sich Noelles Zwillingsschwestern auf den Weg nach Habach machte.
Im Vorzeigedorf unserer Gemeinde war der DRK-Ortverein Ausrichter der Großveranstaltung "Saarland in Bewegung". Das Team vom Habacher Roten Kreuz stellte einiges auf die Beine und erneut unter Beweis, wie professionell gerade auch Ehrenamtliche ein Event zu einem Erfolg machen können.

 "Saarland in Bewegung" - die Großveranstaltung im Landkreis Neunkirchen wurde in diesem Jahr vom DRK Habach ausgerichtet. Unser Foto zeigt die mit Desirée und Marliese Weber zwei der zahlreichen Teilnehmer, den Schirmherrn Bürgermeister Fritz-Hermann Lutz, Staatssekretärin Gaby Schäfer, den Habacher Ortsvorsteher und DRK-Vorsitzenden Peter Dörr sowie zwei Vetreter des DRK-Kreisvorstandes.

Das Team des DRK Habach sorgte auch für das leibliche Wohl bei "Saarland in Bewegung" - gekonnt und professionell wie immer. Bürgermeisterkandidatin Gaby Schäfer vergaß nicht, auch die fleißigen Helfer hinter den Kulissen zu besuchen (v.l.: Adele Jochum, Gaby Schäfer, Marliese Schäfer, Christine Dörr, Rudi Groß und Josef Kartes).

Kaum aus Illingen zurückgekehrt zeigten unser Sport-Floh Noelle und ihre Freundin Elena, dass selbst ein Schulsportfest mit Laufen, Springen, Werfen usw. sowie der City-Lauf Illingen am gleichen Tag sie kaum zu erschöpfen vermögen: Mit Skateboard und City-Roller gings zu einer Schulfreundin, in deren Pool sie sich die beiden die nötige Erfrischung holten und neue Energien tankten.

Da soll man noch jemand sagen, die Kinder von heute wären Couch-Potatoes. 
Erst mal nachmachen !!!!